Spieltexte
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- Es braucht viel Kraft, innezuhalten und seine Überzeugungen zu überdenken.
- Caithe: Ich ... uhm ... Nein. Ich glaube nicht, dass sie ...
- So ist es. Es gibt keine Ehre im Kampf, wenn Ihr nicht mit dem Herzen kämpft. Aber eine Schlacht um etwas, woran man glaubt, ist genau das, wofür Schwerter geschmiedet werden.
- Da habt Ihr recht.
- Manchmal ist es notwendig. Ich bin kein Feigling. Ich war mein Leben lang Soldat. Der Schlacht den Rücken zu kehren, bedeutet nicht immer einen Rückzug.
- Wynne: Sie wird mich foltern, bis ich mein Geheimnis preisgebe. Das wird unser aller Ende.
- Jetzt, da Waffenstillstand herrscht, fühle ich mich nicht mehr so verpflichtet. Ich habe überlegt, woanders hinzuziehen, wo die Feindseligkeit nicht so groß ist. Aber dann habe ich mich doch entschlossen, zu bleiben und die Front gegen die Untoten zu verteidigen.
- Caithe: Das Ende der Sylvari? Wie meint Ihr das?
- Wynne: Wir kommen vom Dschungeldrachen. Wir gehören ihm. Wir sollten ihm dienen.
- Caithe: Ihr lügt!
- Seid Ihr hier, um die Untoten ein zweites Mal zu töten? Achtet darauf, festes Schuhwerk anzuziehen. Hier kriechen ein paar widerliche auferstandene Bestien umher.
- Habt Ihr einen Rat für einen aufstrebenden Helden der Wachsamen?
- Wir müssen das nie Endende beenden.
- Ich bin bereit, glaubt mir.
- Wynne: Ich sah es im Traum. Und wenn Faolain es wüsste, würde sie es erzählen.
- Vielleicht. Aber sicher doch. Hütet Euch im Kampf gegen die Untoten vor den untoten Prüglern. Insbesondere vor ihren Hämmern. Die schicken Euch auf die Bretter.
- Wynne: Sie würde es gegen Mutter einsetzen. Sobald es sich herumspricht, hielte man uns für Monster.
- Wir müssen auch das Unbegonnene beginnen. Verhaltet Euch natürlich, aber sprecht leise. Wir wollen schließlich nicht, dass die Wachsamen mitbekommen, dass der Orden der Gerüchte sie ausspioniert. Obwohl ich mir sicher bin, dass sie das schon ahnen.
- Habt Ihr irgendwelche Informationen für mich?
- An Eurer Stelle würde ich einen Bogen um die Quinatl-Totengründe machen. Einst war dieser Ort ein Hylek-Dorf, aber jetzt wimmelt es dort nur so von Untoten.
- Klingt nach einer Herausforderung.
- Die Krait sind lästige Kreaturen. Ihre zeitweiligen Eskapaden stören meine Forschungen. Wenn sie doch wenigstens so höflich wären, ein anderes Gebäude anzugreifen. Es ist schlichtweg rücksichtslos, auf ein Labor loszugehen. Wir versuchen hier zu arbeiten!
- Habt Geduld. Hegt das Unhegbare.
- Das solltet Ihr ihnen erklären.
- Wynne: Ihr kennt sie: Sie giert nach Macht. Denkt nach. Sie wird mich kleinkriegen. Es sei denn, Ihr tötet mich vorher. Faolain darf es nie erfahren ...
- Und formuliert das Unformulierbare. Ihr seid also ein[f:"eine"] Kollege[f:"Kollegin"] aus dem Orden. Faszinierend.
- Habt Ihr irgendwelche Informationen für mich?
- Wenn Ihr vorhabt, in den Donnertroll-Sumpf zu reisen, muss ich Euch warnen. Die Trolle dort sind erwartungsgemäß sehr aggressiv. Jedoch weiß ich aus sicherer Quelle, dass es zu größeren Problemen führt, wenn man eine zu große Meute von ihnen aufscheucht.
- Was meint Ihr mit "größeren Problemen"?
- Wynne: Bitte ... tötet mich. Jetzt. Sie kommt.
- Da ging meine Quelle nicht so sehr ins Detail. Ich schätze, ihr Erlebnis hat sie ein wenig traumatisiert.
- Caithe: Ich nehme Euren Schmerz auf mich, Schwester.
- Krait. Untote. Ich hätte ein nettes, ruhiges Labor viel näher an der Heimat beziehen können. "Ungenügend!", habe ich proklamiert. "Ich brauche eine Kru und ein Labor mittendrin. Wie sonst soll ich meine Forschungen durchführen?" Ich hätte auf meinen Anwerber hören sollen.
- Er hat Euch davon abgeraten?
- Nun, jetzt wisst Ihr es.
- Wynne: Macht schnell!
- Natürlich hat er das. Aber ich dachte ja, ich weiß mal wieder alles besser. Ich habe meine Lektion gelernt.
- Nicht vor Ort zu arbeiten?
- Sich nicht mit Leuten zu einer Kru zusammenzuschließen, die vor Ort arbeiten. Ich könnte diese Rückschläge alleine bewältigen, indem ich einfach undurchdringbare Verteidigungsmechanismen konstruiere. Aber meine egoistische, engstirnige Kru lässt mich nicht das Ruder übernehmen.
- Man stelle sich das nur vor!
- Dieser rostige Schild ist so alt, dass er wahrscheinlich den ersten Eigentümern des Forts gehörte. Auf die Rückseite wurde in unsauberer Handschrift eine Widmung gekritzelt.
- Inschrift lesen.
- Wynne: (schreit)
- Caithe: (weint)
- "Ich werde alles Böse abwehren, das mich zu holen versucht. Ich werde allen ein Schild sein, die hinter mir stehen. Ich werde meinen Posten nicht fallen lassen. Ich werde meine Leute nicht sterben lassen."
- Faolain: Caithe! Was habt Ihr getan?
- Ich hoffe, wir können das Fort mit so wenigen Leuten halten. Wenn die Wachsamen eine Armee zu unserer Unterstützung schicken könnten, wäre alles in Butter. Aber ich fürchte, dass es andernfalls den Untoten nicht besonders schwer fallen wird, das Fort wieder einzunehmen.
- Faolain: Hat sie etwas gesagt?
- Ihr solltet Euch bemühen, das Unerprobte zu erproben.
- Kopf hoch und weiterkämpfen.