Spieltexte
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- Obwohl in direkter Erbfolge zum Thron, brachte Herzog Barradin keine Einwände vor, als das Volk stattdessen Adelbern zum König berief. Er verbrachte sein Leben auf dem Anwesen der Barradins, stellte Wein her und bildete Krieger aus.
- Was?
- Herzog Barradin wurde jedoch vom Feindfeuer getroffen und sein Geist bereitet den Charr auf den Ebenen von Aschfurt regelmäßig Ärger.
- Falls Ihr recht haben solltet, dann wurde dieser antike Foliant von jemanden geschrieben, der als Apostat bekannt war. Es scheint, als beschreibe er etwas Ähnliches, wie das, was Ihr in Eurer Vision der Ewigen Alchemie gesehen habt.
- Der Autor nennt es die Antikytheria und beschreibt es als einen kosmischen Mechanismus, bestehend aus vielen Komponenten, die sich um einen zentralen Körper drehen, den die antiken Krytaner als Thyria bezeichneten.
- Sechs große Himmelskörper befinden sich in einem Orbit um diese Welt in einer Primär-Symbiose. Die Energien sind in ständiger Bewegung zwischen ziehen und abstoßen, dem Positiv und dem Negativ.
- Eine Sache, die der Apostat erwähnt, ist besonders besorgniserregend: "Wenn die Energien in Ungleichgewicht geraten, wird die Welt sich neigen und die Lebewesen werden von ihr herunterfallen in die ewige Leere." Es handelt sich hierbei wahrscheinlich um eine Metapher.
- Dieses von einem königlichen Schreiber verfasste Buch wurde eines der beliebtesten Lehrbücher in Tyrias Klassenzimmern.
- Es handelt sich dabei um ein faszinierendes, historisches und kulturelles Werk, inklusive einiger Notizen, die Symon sich nicht verkneifen konnte. Seine Fähigkeit, politische und diplomatische Winkelzüge zu analysieren, war unübertroffen.
- Das Buch enthält auch Kapitel über den Krieg zwischen Ascalon und Kryta, den es detailreich und mit aufschlussreichen Kommentaren und Bewertungen beschreibt.
- Dieses historische Dokument enthält die Geschichte der Einwohner Ascalons, bevor das Große Feuer sie und ihre Kultur fast ausgelöscht hat.
- Dies ist ein Platzhalterbuch, das zurückgelassen wurde, um aufzuzeigen, dass der Foliant der Fünf Wahren Götter momentan Aufgrund von laufenden Übersetzungstätigkeiten nicht verfügbar ist.
- Ein wissenschaftliches Argument für die Symmetrie zwischen Alt-Drachen und menschlichen Göttern. Letzten Endes ist es leider klar, dass es für diese Theorie keinen Beweis gibt.
- Hainhüterin Illyra liefert eine Einführung in die Geschichte und die Natur der Vergessenen.
- Was Ihr über die Vergessenen wissen müsst, ist Folgendes: Einst waren sie Hüter uralter tyrianischer Völker und hatten eine führende Hand in deren zivilisatorischen Entwicklung.
- Sie dienten den Wesen, die man als die Fünf Götter kennt und führten in ihrem Namen Kriege. Sie hatten eine starke Verbindung zu Glint und stellten ihr Wächter für viele Jahrhunderte zur Seite.
- Während des letzten Drachenzyklus waren es die Vergessenen, die Glint aus Kralkatorriks Verderbnis und Kontrolle befreit haben. Als Zeichen ihrer Dankbarkeit versteckte sie sie vor den Alt-Drachen, bis diese wieder schliefen.
- Falls sie noch in Tyria sind, sind sie im besten Fall schwer fassbar. Ohnehin glauben viele, dass sie zurück in die Nebel verschwunden sind und wohl nie wieder zurückkommen werden.
- In einer Nachricht an Niamh im Hain beschreibt der Erstgeborene Dagonet die Hofpolitik des krytanischen Königshauses.
- Meine verehrte Niamh, ich schreibe Euch aus den wundervollen Gärten von Götterfels. Eines Tages müsst Ihr mich unbedingt besuchen. Ihr könntet Euch über die politischen Winkelzüge, die ich hier oft beobachte, durchaus amüsieren.
- Das Königreich hat zwei herrschende Organe: Die Königin und das Ministerium. Auch wenn die Königin formell herrscht, so scheut das Ministerium keine Mühen, seine Interessen zu verfolgen, und kann sich nicht selten auch durchsetzen.
- Das Ministerium wird von einem Menschen mit dem bombastischen Namen Legat Minister Fürst Caudecus Beetlestone der Weise geführt. Ich scherze nicht! Und falls Ihr denkt, der Name ist schwindelerregend, dann solltet Ihr ihn mal treffen! Er ist ein ziemlicher Charmeur!
- Doch er ist niemand vom Format einer Königin Jennah. Egal wie sehr er sich auch mühen mag, das Volk wird ihn nie so sehr lieben, wie sie die Königin lieben. Sie ist eine Herrscherin einer schrumpfenden Gruppe von Menschen – die Verschmelzung von Kryta und Ascalon.
- Ich bin immer wieder beeindruckt, wie sie es schafft, ihre Leute für ein Ziel zu vereinen, sich gegenseitig zu verteidigen, sei es ihr Territorium oder ihre Überzeugungen. Menschen haben viele Schwächen, doch sind ihre Ideale zuweilen so aufrichtig wie die unseren.
- Dieser umfangreiche Bericht über den Kampf mit dem Alt-Drachen Zhaitan enthält eine Liste aller Mitglieder des Pakts, die dabei gefallen sind. Die Taten von %str1% werden dabei besonders hervorgehoben und sollen entscheidend für den Triumph gewesen sein.
- Diskurse mit Amaranda der Einsamen resultierten in dieser Sammlung von Gedanken und Theorien über Malyck, einem Sylvari, der Abseits des Blassen Baums erwachte.
- Wie Ihr wohl wisst, stammen alle Sylvari vom Blassen Baum ab, egal ob sie Ventaris Philosophie folgen oder den Wirren des Albtraums. Jemanden zu kennen, der uns so ähnelt und doch von ganz wo anders kommt, lehrt Demut.
- ... Und ist verwirrend. Wir wissen, wer wir sind, dank Ronans und Ventaris Fürsorge. Woher kommt Malyck also? Ich habe so viele Fragen dazu.
- Falls er von einem anderen Baum abstammt, woher hat er dann sein Wissen von der Welt? Gibt es da draußen irgendwo einen anderen Traum? Warum ähnelt er den Menschen, so wie wir ein Abbild Ronans sind?
- Warum kennt er seine eigene Mutter nicht? Wenn es einen anderen Baum gäbe, der ihn gebären könnte, so müsste er sich doch daran erinnern? Und warum bezeichnet ihn der Albtraumhof als seinen Vorboten? Ein Vorbote ist ein Omen, doch ist dieses Omen gut oder schlecht?
- Malyck ist niemand. Er kommt von nirgendwo her. Einerseits habe ich Mitleid mit ihm. Er hat keine Wurzeln. Andererseits beneide ich ihn. Er wird zu dem, was er sich wünscht. Ich hoffe, er wählt seine Wünsche mit Bedacht.
- Willkommen zu Osbert Finsters Albträumen für ungezogene Kinder, einer Kinderbuchreihe, die sie vor Angst Rotz und Wasser heulen lassen wird. Schließt Eure Türen und macht Euch auf eine schauderhafte Geschichte gefasst.
- Der Junge und der Spielzeugdieb
- Das Buch weglegen.
- In jüngerer Zeit – bedauerlicherweise – gab es einen Menschenjungen namens Thom, der in Löwenstein mit seiner verwitweten Mutter wohnte. Thom lebte in Wohlstand und hatte unter anderem eine Kiste mit Spielzeug, die er für sich allein behielt.
- Eines Tages klopfte ein geheimnisvoller Fremder an der Tür, ganz in Lumpen gekleidet und sein Gesicht unter einer Kapuze versteckt. Thoms Mutter bat ihn herein und gab ihm Essen.
- Der Fremde erzählte ihnen, dass er seine Familie auf der Suche nach Arbeit verlassen habe. Jetzt konnte er endlich heimkehren, jedoch mit leeren Händen.
- Er hatte sich mehr als alles andere ein Geschenk für seinen Sohn gewünscht, ein Junge im gleichen Alter wie Thom. Thoms Mutter schlug vor, eins von Thoms Spielzeugen zu nehmen, da Thom so viele hatte.
- Thom wurde wütend. "Wieso muss ich meine Spielzeuge diesem Fremden geben? Ich kenne ihn nicht. Ich kenne seinen Sohn nicht. Das sind meine Spielzeuge – so lange, bis ich sterbe."
- Der Fremde sah, wie Thoms gedemütigte Mutter in ihr Schlafzimmer rannte, dann fragte er, "Du willst nicht ein einziges Spielzeug mit einem Kind teilen, das so viel weniger besitzt als du?".
- Thom schüttelte seinen Kopf.
- "Um deiner Mutter Willen", sagte der Fremde zu Thom, "werde ich das Wert- und Nutzloseste in diesem Haus nehmen." Er berührte Thoms Arm und murmelte den Fluch.
- Der Fluch verhärtete Thoms Herz noch mehr. Er verwandelte ihn in Holz, geschnitzt und mit Gelenken versehen. Der geheimnisvolle Fremde packte Thom unter seinen Arm und ging nach Hause.
- Ende.
- Zusammengefasst von Wilhelm Tannhauser, stellvertretender Archivar der Abtei Durmand.
- Weiterlesen.
- Der Kontinent von Tyria hat sich in den letzten 2000 Jahren drastisch verändert.
- Unsere Welt hat den Aufstieg und den Niedergang der Schlangenkönigreiche erlebt, die Ankunft und den Exodus der Götter, die Erneuerung und die Eingrenzung der Magie, Verwüstung durch Drachenfeuer und die Geschichte der Menschen.
- Kulte und Verschwörungen haben die Zivilisation bedroht und doch wurden Helden geboren, um die Gefahren zu besiegen. Lang vergessenes Übel regt sich wieder, als sich die Geschichte auf die ein oder andere Weise wiederholt.
- Die Glänzende Klinge, einst Exilanten und Revolutionäre, haben die rechtmäßige Herrscherin Krytas zurück auf ihren Thron gebracht. Wir können die Ländereien bereisen, ohne dem Weißen Mantel ausgesetzt zu sein.