Spieltexte
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- Ihr wisst es nicht? Ihr steht am Fuß des großen heiligen Tempels von Zintl. Hier huldigen wir dem güldenen Gott, der unsere Tage erhellt und uns anspornt, im Kampf stets alles zu geben.
- Euer Gott inspiriert Euch?
- Ich verstehe seine Wichtigkeit.
- Oh ja. Zintl, der Sonnengott, scheint durch den Tempel auf uns herab und seine Strahlen nehmen uns die Angst. Seine Lichtstrahlen im Rücken zu spüren, ist wahres Glück. Fürwahr, Zintl erfüllt uns.
- (stöhn) Und dafür verpasst er Euch keine Abreibung?
- Seht Ihr die Verzweiflung in meinen Augen? Der unheiligste aller Feinde hat uns von allen Seiten umstellt. Ich habe noch nie so viel in meinem Leben gebetet, bei Zintl. Ich weiß, dass ich sterben könnte, und ich schäme mich nicht für meine Angst.
- Warum geht Ihr nicht weg?
- Ich wünsche Euch viel Glück. Lebt wohl.
- Wo sollte ich auch hin? Für mich gibt es keinen anderen Ort. Meine Familie ist hier. Mein Stamm. Für welche Himmelsrichtung wir uns auch entscheiden, wir würden niemals überleben. Flucht ist keine Option mehr. Uns bleibt nur noch der Kampf.
- Ich helfe Euch, solange ich kann.
- Kämpft! Sie vernichten uns!
- Das Ungeziefer ist giftig vor Wut. Als ob ihm das was helfen würde. (kichert) Fangt mit den Tests an!
- Ich bewache Südwacht hier draußen jetzt schon seit einer ganzen Weile. Leute wie Euch habe ich kommen und gehen sehen. Na ja, manchmal wurden sie auch weggetragen. Man muss zäh sein, um die ständigen Kämpfe an der Küste hier zu überleben. Die Untoten geben nämlich niemals auf.
- Belästigen Euch die Untoten?
- Ganz recht. Ich muss mich vorbereiten.
- "Belästigen", das ist – was ist das richtige Wort – eine gehörige Untertreibung. Sie zermalmen uns regelmäßig. Wir tun, was wir können, um sie zurückzuschlagen, aber es nimmt einfach kein Ende. Sie kommen immer wieder und wieder und wieder ... Na, Ihr versteht mich schon.
- Wer hat hier das Kommando über die Verteidigung?
- Ich habe schon verstanden. Ich hoffe, es sieht bald besser aus.
- Das Kommando? Es ist, wie Tlamatini Huelec sagt. Hier draußen haben wir alle das Kommando. Wir kämpfen ums Überleben. Wir müssen so mutig und stark sein, wie wir können, oder wir sterben. Allerdings haben wir hier ein paar Wyld-Jäger und Häuptlinge.
- Wer ist Tlamatini Huelec?
- Was machen die Recken der Wylden Jagd denn hier?
- Mehrere Häuptlinge? An einem Ort?
- Zintl sei gepriesen. Tlamatini Huelec ist unser Schamane. Er lebt im Tempel und spricht Tag für Tag mächtige Gebete, um die Untoten in der Bucht zu halten, fern von uns.
- Und die Recken der Wylden Jagd?
- Ihr habt etwas von mehreren Häuptlingen erwähnt?
- Ich habe einige Sylvari-Junker kommen und gehen sehen. Aufrichtige Leute, die uns beistehen wollen. Ich habe noch nie so pflichtbewusste und ihrer Bestimmung ergebene Krieger gesehen. Wir begrüßen es, dass sie herkommen und uns helfen.
- Wer ist Tlamatini Huelec?
- Das sind fantastische Verbündete. Viel Glück!
- Ihr müsst wissen, dass viele Stämme hergekommen sind, um Zuflucht vor den Untoten zu finden. Das ist der letzte sichere Ort für uns. Der Tempel Zintls hat alle Hylek-Stämme willkommen geheißen: die Bogotl und die Ni-tlacua, und noch viele mehr. Seite an Seite kämpfen wir ums Überleben.
- Es gibt Recken der Wylden Jagd hier?
- Der gemeinsame Feind bringt uns zusammen. Gut.
- Begebt Euch zu ... Moment mal. Ihr seid kein Flüchtling. Ihr seid hier, um zu kämpfen?
- Ich bin hier, um zu kämpfen.
- Sie haben es auf das Tor abgesehen! Meine Familie ist dort! Lasst sie nicht durch!
- Verteidigt das Tor!
- Wir haben einen Plan. Zuerst stoppen wir die Untoten beim Strand. Sollten wir dabei versagen, stoppen wir sie am Südtor. Sollte auch das nicht klappen, sind wir so gut wie tot. Aber wir werden nicht versagen. Nicht, solange ich noch atme!
- Ihr kämpft nicht allein.
- Vorsicht! Ich hätte Euch aus Versehen beinahe abgestochen! Tod den orrianischen Untoten!
- Ich halte Euch den Rücken frei!
- Das ist gar nicht gut. Wir verlieren! Sie haben unser Lager eingenommen, und als Nächstes nehmen sie uns das Leben. Tut etwas!
- Wir schmeißen sie raus.
- Das ist unsere Insel! Vertreibt sie von unserer Küste!
- Klingt nach einer guten Idee.
- Untote sind im Anmarsch, das verraten mir die Vibrationen. Mein Stamm hat bereits so viele Untote gesehen, dass wir spüren können, wenn sie wieder anrücken.
- Ihr kämpft schon seit langem gegen die Untoten?
- Euer Stamm?
- Wenn sie auftauchen, werde ich bereit sein.
- Eine sehr lange Zeit. Mein Stamm beschützt diese Insel. Wir waren schon hier, lange bevor die Untoten aus dem Wasser angekrochen kamen.
- Die Untoten müssen eine Plage sein.
- Nein, ich selbst nicht.