Spieltexte
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- Sofort!
- Bitte, die Krait haben so viele von uns geholt. Auch meinen Mann. Werdet Ihr helfen?
- Sie versklaven unsere Leute! Bitte helft uns, mein Mann ist dort unten!
- Ich werde nicht dort runtergehen!
- Herzlich willkommen in Triskell-Kai. Das hier ist – besser gesagt war – ein ziemlich wohlhabendes Fischerdorf, das sogar so entlegene Städte wie Löwenstein mit Fisch und Krebsen versorgt hat. Dies war ein ruhiger, friedlicher Ort.
- Was ist passiert?
- Die Krait sind eingefallen. Sie haben den See übernommen. Sie haben nahezu den gesamten Fischbestand gefressen, und die Dorfbewohner leben in der ständigen Gefahr, angegriffen oder versklavt zu werden.
- Die Krait?
- Die Krait sind grausame und bösartige Wasserbewohner, die allerdings auch an Land überleben können. Früher haben sie sich zumeist im Meer aufgehalten. Seit sie aufgetaucht sind, muss ich mir große Sorgen um die Sicherheit meines Mannes machen.
- Ich weiß nicht, ob Herman stur oder vergesslich ist. Ich fürchte, es ist ein wenig von beidem. Jedenfalls ist er fest entschlossen, trotz der Gefahr weiter auf Fischfang zu gehen. Jeden Tag plagt mich die Sorge, dass er nicht mehr nach Hause kommen könnte.
- Vielleicht werde ich mit ihm sprechen. Lebt wohl.
- Ich suche nach Perlen. Wonach sieht es denn aus?
- Ja. Warum?
- Ihr sprecht genauso wie mein Weib. Sie schimpft ständig über meine Perlensuche.
- Warum tut sie das?
- Euer Weib?
- Klingt für mich eindeutig nach einer klugen Frau. Tschüss.
- Sie scheint nicht zu begreifen, dass wir mit diesen Perlen unser Auskommen verdienen. Sie fürchtet, dass die Krait mich entführen, wenn ich hier unten bin.
- Entführen?
- Sie könnte recht haben, aber es ist Euer Leben.
- Ja, Ida. Ich liebe sie, aber sie ist sehr ängstlich. Seit die Krait im See sind, hat sie sich nicht mehr zum Hafen getraut.
- In letzter Zeit haben die Krait jeden versklavt, der sich hier ins Wasser getraut hat. Es ist sicher nicht ganz ungefährlich, aber wie ich schon meinem Weib sagte, wir sind hier sicher genug.
- Macht Ihr Euch keine Sorgen?
- Vielleicht solltet Ihr auf sie hören. Bis dann.
- Die Krait lassen sich an unseren Stränden nicht blicken. Außerdem hätten wir noch die Seraphen hier, wenn ihr Hirn wirklich so aufgeweicht wäre.
- Das klingt sehr zuversichtlich. Viel Glück.
- Betagter Fischhändler
- Da kommt was! Ich spür's in meinem Knie!
- Wenn sie das Wasser erreichen, habt Ihr keine Chance mehr, sie zu fangen!
- Verfluchte Krait! Kommt bloß nicht wieder!
- Ich habe viele Jahrzehnte in diesem See gefischt. Und nie hat etwas mich aufhalten können, außer meinem Alter.
- Ihr habt bestimmt viel erlebt.
- Ich kenne diesen See in- und auswendig. Ich erinnere mich noch an den Tag, als die Quaggan das erste Mal auftauchten. Und kurz darauf kamen diese bösartigen Krait.
- Quaggan?
- Krait?
- Die Quaggan machen mir nicht so viel aus. Sie sind etwas seltsam, aber ein friedliches Völkchen. Früher waren sie in diesem Gebiet nicht ansässig, aber wenn man sie danach fragt, antworten sie stets nur, dass das Meer zu gefährlich geworden sei.
- Fragt erst gar nicht! Die Krait sind scheußliche Kreaturen. Sie sind kalt, intelligent und skrupellos. Sie attackieren oder versklaven jeden, der ihnen in die Fänge gerät. Ich weiß nicht, was die hier treiben.
- Und die Quaggan?
- (schluchz) Oh, gute Götter!
- Klar. Tschüss.
- Die Krait ... Sie haben alle mitgenommen. Davon wird sich das Dorf nie erholen!
- Ich werde sie damit nicht durchkommen lassen.
- Denen haben wir's gezeigt. Sie werden es sich zweimal überlegen, ob sie uns noch einmal angreifen. Aber dennoch ...
- Ja, und wie wir's denen gezeigt haben. Wir sehen uns.
- Die Krait haben immer noch welche von uns in ihrer Gewalt. Wenn ich ein paar Jahre jünger wäre, würde ich sie mir vorknöpfen. Ich hätte sogar ein spezielles Werkzeug dafür!
- Ein Werkzeug?
- Das kann ich mir vorstellen.
- Jawohl! Meinen Krait-Prügel. Mit diesen Metallstangen habe ich Jahrzehnte lang Krait-Schädel eingeschlagen. Wollt Ihr einen?
- Klingt gut. Danke!
- Nein danke. Ich muss gehen.