Spieltexte
902.882 Einträge
- Hätte das Konsortium mir doch bloß die Mittel für ein Golem-Positionsbestimmungssystem bewilligt.
- Offen gestanden war ich skeptisch. Vielleicht bin ich das immer noch. Ich habe die Charr viele Jahre lang gehasst. Dieser Hass blendet oft den Blick dafür, was unsere beiden Völker gemeinsam erreichen können.
- Gibt es etwas, was Eure Meinung ändert?
- Ich habe mit Legionär Frazarklinge gesprochen. Sie hasst uns immer noch, aber sie versucht, mit den Menschen auszukommen. Es ist merkwürdig, aber ich kann verstehen, was sie durchmacht. Wie es scheint, haben wir etwas gemeinsam.
- Da kommt doch sicher noch ein "Aber".
- Aber ich glaube nicht, dass wir wirklich Frieden finden werden, bevor wir beide tot sind und die neue Generation das Ruder übernimmt. Den Rest unseres Lebens widmen wir dem Versuch, sicherzustellen, dass diese Kinder die Chance dazu erhalten.
- Wir sollten unser Ziel jetzt jeden Moment erreichen.
- Psst! Wisst Ihr, mit wem der Hauptmann spricht?
- Nein? Wer?
- Kein Interesse.
- Das ist Kroganna Frazarklinge, Schlächterin der Belagerungsebene! Jahrelang vernichtete sie die Streitkräfte, die wir hinter den Wall schickten. Sie kämpfte wie ein Monster!
- Und jetzt ist sie ein Mitglied der Schildwächter?
- Ja, wie ich gehört habe, schloss sie sich ihnen an, nachdem Kralkatorrik nach Süden aufbrach. Man sagt, dass sie zu stolz auf ihre Charr-Herkunft war, um den Wachsamen beizutreten.
- Springer[f:"Springerin"] der Albträume
- Dieser Friedensgipfel begann mit Königin Jennahs kühnem Plan, die Klaue des Khan-Ur zurückzuholen. Ich bin voller Hoffnung, dass die Ereignisse, die hier geschehen, für die Menschheit weltweit von Vorteil sind.
- Wie ich sehe, ist auch ein Repräsentant von Ebonfalke hier.
- Ich bin auch voller Hoffnung. Viel Glück.
- Natürlich. Die Leute von Ebonfalke haben während der Belagerung durch die Charr viel erleiden müssen. Es ist nur gerecht, dass sie ihre Meinung hier äußern dürfen, wo wir doch die Zukunft ihres Landes besprechen.
- Das ist sehr rücksichtsvoll von Euch.
- Um die Diener des Drachen zu bekämpfen, benötigen wir einen Taktikwechsel. Weniger List, dafür mehr direkte Angriffe. Mit Täuschung und Heimlichkeit kann man kaum etwas gegen sie ausrichten.
- Also glaubt Ihr, dass es wirklich Frieden geben kann?
- Interessante Vorstellung.
- Ich habe die Lage lange genug beobachtet, um zu wissen, dass beide Seiten diesen Frieden brauchen. Doch ich weiß auch, dass jeder Vertrag ein Machtspiel ist. Wer die richtige Kraft zur richtigen Zeit ausübt, der bestimmt die Spielregeln.
- Eine gute Binsenweisheit, nach der man sich richten sollte.
- Es ist den Menschen über Jahrhunderte gelungen, unsere Angriffe abzuwehren. Jetzt bleibt nur die Frage offen, ob die Menschen auch so hartnäckig sein werden, wenn wir gemeinsam gegen die Drachen kämpfen.
- Denkt Ihr etwa, das sind wir nicht?
- Das ist eine interessante Statue. Was gibt es denn?
- Sie sollten einfach ihren Teil erfüllen, wenn der echte Kampf beginnt. Ich möchte nicht, dass Schwächlinge und Feiglinge meine Flanke decken.
- So geht das nicht. Fürs Verirren ist im Budget keine Zeit eingeplant.
- Ja, sicher ... Frieden für alle. Können wir das jetzt endlich hinter uns bringen? Da wartet ein Kanonen-Prototyp darauf, fertiggestellt zu werden.
- Ihr scheint nicht gerne hier zu sein.
- Immerhin habt Ihr klare Prioritäten.
- Immer nur Reden bedeutet weniger Zeit an der Schmiede. Ich kann nicht verstehen, warum wir hier immer noch nicht fertig sind. Es ist doch ganz einfach: Vertrag unterzeichnen, Hände schütteln, Lager abbrechen. Bumm, bumm, bumm.
- Ihr glaubt, dass man den Frieden so einfach erreichen kann?
- Sollte man. Aber es sieht nicht aus, als würde das passieren. Bei all den Pausen, die wir machen, stehe ich sicher nächsten Monat noch hier. Ich spüre regelrecht, wie ich an Ort und Stelle verroste.
- So lange wird es sicher nicht dauern.
- Ich dachte, es würde ganz einfach, wenn wir erstmal bei den Friedensgesprächen angekommen sind. Aber diese Herausforderung ist genauso groß wie alle anderen, denen wir bislang gegenüberstanden!
- Warum das denn?
- Nach all den Jahren des Krieges bin ich überrascht, dass Ihr dachtet, es würde einfach werden.
- Es sind die Extremisten. Die Abtrünnigen würden lieber andere Charr töten, als Frieden mit den Menschen zu schließen. Wie ich gehört habe, raffen sie Munition zusammen, um den Gipfel selbst anzugreifen!
- Was ist mit den Menschen in der Gegend? Was halten sie von dem Vertrag?
- Ebonfalke wünscht sich Frieden, aber einige Menschen sind eher bereit, den gesamten Vertrag in Flammen aufgehen zu lassen, als zuzugeben, dass die Charr Ascalon eingenommen haben! Sie nennen sich selbst "Separatisten". Ich finde ja, "Geisteskranke" trifft es eher.
- Vielleicht könnte man sie ruhigstellen, wenn sie zu den Gesprächen eingeladen würden.
- Dann wünsche ich Euch viel Glück.
- Schwer zu sagen. Sie sind geschickt, vielseitig und entschlossen. Sie greifen in kleinen Gruppen an und versuchen, so viel Ärger wie möglich anzurichten, bevor sie überwältigt werden. Auch wenn sie nur ein geringes Ärgernis sind, könnten sie alles in Gefahr bringen, was wir hier zu erreichen versuchen.
- Es bringt nichts, mit Leuten über den Frieden zu sprechen, die sich nur Krieg wünschen. Wir mussten sie vollständig abschreiben. Wir können nur hoffen, dass wir sie in Schach halten können, bis sie nach und nach verschwinden.
- Hoffentlich reicht das.
- Wir müssen hier einen jahrhundertelangen Hass zerstreuen und haben mit abtrünnigen Individuen zu kämpfen, die diesen Hass nutzen, um die Friedensgespräche zu unterwandern. Jeder könnte eine Bedrohung darstellen.
- Meint Ihr, dass es zum Frieden kommen kann?
- Woher wisst Ihr, dass ich keine Bedrohung bin?