Spieltexte
902.882 Einträge
- Ihr müsst mich mit jemandem verwechseln. Lebt wohl.
- Ein Freund? Oh, Ihr meint Fürst Faren?
- Gewiss. Bei allen meinen Abenteuern war er mir stets ein tapferer Begleiter!
- Er scheint glatter als ein Delavan-Aal, ich weiß, aber er hat das Herz am rechten Fleck.
- Nun, ich glaube, ich war wohl ein wenig zu streng mit ihm. Würdet Ihr ihm wohl meine besten Empfehlungen ausrichten?
- Das werde ich gleich machen.
- Wirklich? Er ist Euch also tatsächlich furchtlos in die Banditenhöhle gefolgt, so wie er es erzählt hat? Bemerkenswert! Wärt Ihr so freundlich, ihn von mir zu grüßen?
- Ich weiß nicht. Euer Freund Faren ist ja ein schneidiger Kerl, aber ich habe da Geschichten über ihn gehört ...
- Reine Spekulation, nichts weiter. Schönen Tag wünsche ich.
- Ich erzähle Euch auch etwas wirklich Unglaubliches, versprochen! Aber sprecht zuerst mit Jasmina, ja? Sie ist gleich dort drüben!
- Nun gut.
- Ich habe es gesehen – Kormirs Speer soll mich durchbohren, wenn sie nicht beeindruckt war! Ihr seid ein[f:"eine"] wahrer[f:"wahre"] Freund[f:"Freundin"]!
- Ja, ja. Erzählt mir nun endlich diese wichtige Sache. Aber in der Kurzversion.
- Keine Ursache. Also, was wolltet Ihr mir erzählen?
- Erinnert Ihr Euch an unser kleines Abenteuer in den Banditenhöhlen und Eure Vermutung, dass bei diesem abgekarteten Spiel möglicherweise ein Minister die Fäden zieht? Ich denke, ich habe diesbezügliche Informationen, die Ihr sehr interessant finden werdet!
- Wie habt Ihr das geschafft?
- Ich glaube, es war Minister Zamon! Ich war mit einer, ähm, einer Freundin unterwegs und habe ihn den Wald in der Nähe der Gibson-Portage verlassen sehen. Alleine! Höchst verdächtig!
- Diese Wälder wimmeln doch nur so vor Gaunern und Kriminellen. War er wirklich allein?
- Sicher genug, um es im Gerichtssaal zu bezeugen! Er war festlich gekleidet, als würde er einen Ball besuchen. Und das in diesen Wäldern, wo es vor Banditen nur so wimmelt. Hilft Euch das bei Euren Nachforschungen?
- Zweifelsohne. Danke, Faren. Ich stoße später wieder zu Euch.
- Ich vertraue Euch. Ihr werdet dafür sorgen, dass Zamon seine wohlverdiente Strafe erhält!
- Ja, das wird er.
- Oh, hallo. Ich glaube, wir hatten noch nicht das Vergnügen. Ich bin Fürstin Madeline Zamon.
- Ihr wart doch auch bei Fürst Farens Fest zugegen, oder irre ich mich?
- Eine wahrhaft große Freude, Eure Bekanntschaft zu machen. Ich nehme an, Ihr seid Minister Zamons Schwester?
- Entschuldigt mich bitte, ich muss los.
- Oh ja! Eine wundervolle Festlichkeit. Selbstverständlich, bevor die Banditen kamen. Ich habe nicht oft die Gelegenheit, solchen Anlässen beizuwohnen ... Und auch diese Feier ist etwas Besonderes. Ich bin ein wenig überwältigt.
- Seid Ihr neu in der Stadt?
- Nein, nicht genau. Mein Bruder Julius und ich sind hier geboren, aber ich bin dann aufs Land gezogen, um Mutter zur Hand zu gehen. Kennt Ihr das Zamon-Anwesen?
- Minister Julius Zamon ist Euer Bruder? Ihr müsst sehr stolz auf ihn sein.
- Ja, aber ich wünschte, dass ... Ach, verzeiht bitte. Ich will Euch nicht mit meinen Sorgen belasten. Unsere Mutter ist sehr krank und ich sorge mich um sie.
- Ich möchte nicht unhöflich erscheinen, aber ich habe gehört, dass es Streit zwischen Euch und ihm gab. Dürfte ich fragen, warum?
- Klingt so, als hätte die Beziehung zwischen ihm und Euch etwas gelitten.
- Ich bin untröstlich, aber ich habe Grund zur Annahme, dass Euer Bruder ein Verräter ist.
- Bei den Göttern, ich wusste, dass es so kommen würde! Er war gerade zu Besuch bei Mutter, als ein seltsamer Mann kam. Julius hat ihm ein paar Seiten Papier gegeben. Aber auch als ich ihn danach fragte, wollte er nicht sagen, was es damit auf sich hat.
- Bitte sprecht weiter.
- Und es kommt noch schlimmer. Julius hat noch mehr seltsame Pakete bei Mutter hinterlassen, die dann von weiteren zwielichtigen Gestalten abgeholt wurden. Ich kam her, um ihn zur Rede zu stellen, aber er wollte nichts sagen und eilte hastig davon.
- Wärt Ihr bereit, diese Aussage auch vor Gericht zu tätigen?
- Ein Prozess? Oh, Julius, was habt Ihr getan? Möge Kormir mir den Weg weisen und Dwayna mich beschützen – ja, ich werde aussagen. Ich kann nicht zulassen, dass Julius die Familie entehrt und Mutter noch mehr Kummer bereitet.
- Vielen Dank, meine Dame. Ihr erweist ganz Götterfels einen wertvollen Dienst.
- Hat Euch das dieser Kretin von Koch gesteckt? Das ist nichts weiter als dummer Tratsch! Also ich sollte ... Nein, verzeiht bitte. Ich hätte um ein Haar die Beherrschung verloren. Ich brauche einen Moment, um meine Gedanken zu sammeln.
- Verzeiht mir, meine Gnädigste. Wir unterhalten uns später.
- Ein Verräter? Das kann nicht sein. Er würde niemals ... nein. Ich würde so gerne glauben, dass er das nicht tun würde, aber ...
- Ich bitte Euch inständig, Gnädigste, erzählt mir, was Ihr wisst. Es geht um Leben und Tod!
- Wie ich höre, gab es eine Auseinandersetzung zwischen Euch und ihm. Wäre es sehr vermessen, Euch zu fragen, worum es dabei ging?
- Gibt es da etwas, das Ihr mir vorenthaltet?
- Bitte entschuldigt mich einen Augenblick. Ich muss mich entfernen.
- Leben? Was ist mit dem Leben meiner Mutter? Was, wenn sie erfährt, dass ihr einziger Sohn ein Verräter ist? Was dann?
- Wir müssen an das Wohl der Allgemeinheit denken, meine Gnädigste.
- Ich glaube, sie wäre stolz darauf, dass ihre Tochter geholfen hat, Leben zu retten.