Spieltexte
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- Ich traf mich mit Frode, Dagda, Zojja, Galrath und Zizel vor der Bastion. Die Stimmung war gedrückt und angespannt. Galrath führte uns hinein. Der Ernst in seiner Stimme ließ uns schon ahnen, was uns erwartete. Wir wurden von Kryptis überfallen – es war eine Falle. Zojja rannte weit vorneweg, während wir abgelenkt waren, und versuchte verzweifelt, Mabon zu erreichen. Dagda rief nach ihr, aber sie war schon nicht mehr zu sehen. Leider hielten die Kryptis uns beschäftigt, sodass wir ihr nicht folgen konnten. Wir kämpften uns durch die Hallen, bis wir beide gefunden hatten. Mabon schwebte in der Luft; in seinem Leib pulsierten dunkle Energien. Zojja rief ihn an, aber als wir näher kamen, kroch ein weiterer Kryptis aus seinem Körper, so als hätte er sich an seiner Seele festgesaugt, bevor er sich vor uns manifestierte. Wir kämpften und besiegten ihn. Zojja rief nach Mabon, der als Antwort seine letzten Worte sprach: "Ihr seid an jenem Ort nicht gestorben." Wir hatten das Ungeheuer geschlagen, aber gleichzeitig unseren Verbündeten geopfert – ihre Seelen waren fest miteinander verbunden, und sie hielten sich gegenseitig am Leben. Wie unser Freund uns gebeten hatte, zauderten wir nicht, auch wenn es uns unendlich schwerfiel. Zojja brach zusammen, als sie einen weiteren Mentor verloren hatte. Ihre Bindung an diese Leute hatte sich schon lange vor meiner Ankunft in Amnytas gefestigt. Ich hörte die Seelenqual in ihren Schreien. Sie verließ die Gruppe. Wir anderen versammelten uns um seinen Leichnam. Ich habe ihn nicht lange gekannt, aber in dieser kurzen Zeit hatte er mich sehr beeindruckt. Er wurde ganz offensichtlich von allen geliebt. Dagda näherte sich Zojja in einem kleinen, stillen Alkoven. Sie saßen ein Weilchen beisammen und betrauerten den Tod ihres Freundes. In diesem schmerzvollen Moment sah ich, was hinter Zojjas Gefühlen steckte. Freundschaften, zu früh auseinandergerissen. Lektionen abgeschnitten. Die Zukunft in einem Wimpernschlag beendet. Erst Snaff. Und jetzt Mabon. Dagda versicherte ihr, dass Mabons Tod ihren Platz in ihrer Welt nicht gefährden würde – in der Astralwache. Sie spielte sogar auf etwas ... Größeres an. Etwas Permanentes. Einen neuen Anfang. Sie wollen, dass sie dem Zaubererhof beitritt. Selbst ich fühlte mich von Dagdas Bemerkungen getroffen. Was das bedeutete ... Würde sie unsere Freunde wiedersehen? Zojja brauchte auf jeden Fall Zeit, um das alles zu verarbeiten. Es war so viel, und es passierte alles auf einmal. Dagda und ich sprachen kurz miteinander; sie betonte nochmals, dass hier Zojjas Zuhause ist. Jetzt. Ihre Vergangenheit liegt hinter ihr. Zizel und Galrath kehrten zurück zum Turm des Zauberers, um den anderen die Nachricht zu überbringen, während Frode und Dagda aus Respekt für ihren Freund bei Mabons Leiche blieben. Bevor ich ging, erschnupperte Peitha eine Spur von etwas, oder jemandem, in der Luft. Sie wollte mir nicht sagen, was sie dachte, aber die Präsenz, die sich dort noch bemerkbar machte, ließ sie ziemlich kleinlaut verstummen. Während wir uns Isgarren weiter nähern, wird die Anspannung nur noch schlimmer werden. Auch wenn ich nicht weiß, wie es um Peithas Moral bestellt ist, denke ich, dass ihr die vor uns liegenden Ereignisse Beklemmungen verursachen.
- Und was ist das für eine Aufgabe?
- Seid vorsichtig, wenn Ihr Euch den Rissen nähert. Cerus hält Ausschau nach Euch. Er ist auf den Geschmack gekommen, und jetzt will er mal abbeißen.
- Hyänen-Verbündete
- Ich habe gerade keine Zeit, mich zu beweisen. Ich kann es ja später versuchen.
- Ich näherte mich Zojja, als sie gerade sehr verletzlich war. Jahre des ständigen Kampfes und tragischer Verluste stürmten gleichzeitig auf sie ein, als sie vorgab, einfach nur allein sein zu wollen. Jetzt ist alles zutage gekommen – von Zojjas frühen Tagen in der Klinge des Schicksals und der Zeit, als sie sich in Rata Sum erholte, bis hin zur Gegenwart. Alles wurde geklärt. Wir hatten ... noch niemals so miteinander gesprochen. Noch nicht einmal, bevor sie in Maguuma verwundet wurde. Sie hatte Traumatisches erlebt und besaß unter den Asura kein Ansehen mehr. Sie wurde beiseite gedrängt – eine alternde Wissenschaftlerin, die nur noch nebenbei in Geschichtsvorlesungen erwähnt wurde. Ich hatte in all diesen Jahren manchmal an sie gedacht, und ich hätte sie nur allzu gern wiedergesehen. Ich habe einfach ... nicht gemerkt, wie die Zeit verging. Es gab größere Probleme. Ich wusste einfach nicht, was sie brauchte ... oder wollte. Keiner von uns wusste das. Nach der vermoderten Kapsel musste sich Zojja isolieren. Sie versteckte sich vor Logan. Vor uns allen. Bis jetzt war sie nicht bereit gewesen, zu reden. Heilung passiert nicht von heute auf morgen. Die Astralwache ist jetzt ihr Zuhause; das weiß ich. Sie ist nicht hergekommen, weil sie anderswo vernachlässigt wurde, sondern weil sie nach einem neuen Anfang suchte. Sie brauchte einen neuen Weg und neue Leute, die sie nicht nur wegen ihrer früheren Meriten oder der Klinge des Schicksals akzeptierten. Sie brauchte Leute, die sehen, wer sie ist und was sie zu bieten hat. Mabon bemerkte den Funken in ihr, aber sein Tod drohte ihn auszulöschen. Die Zauberer erkennen jedoch ihr Potenzial. Nicht nur Mabon dachte so. Und jetzt muss sie eine wichtige Entscheidung treffen. Dagda hat ihr eine Stellung im Zaubererhof angeboten. Die Gruppe möchte eindeutig, dass sie bleibt. Aber – diese Wahl zieht erhebliche Konsequenzen nach sich. Wer "aufsteigt" und zum Zauberer wird, verliert die Erinnerung an sein früheres Leben – vielleicht nicht komplett, aber man vergisst Orte, Ereignisse und Leute, denen man einst nahestand. Ich merke ja, dass Zojja dies tun möchte, aber auch, dass sie nicht unbedingt bereit ist, ihr altes Leben zurückzulassen. Sie hat sich nach Taimi erkundigt, derjenigen unter unseren Gefährten, die hierzu eine sehr deutliche Meinung haben könnte. Als wir gezwungen waren, Ceri zu töten, nannte Zojja sie – und damit die ganze Astralwache – ihre "gefundenen Verwandten". Diese Leute hatten ihr besser geholfen, ihre körperlichen und geistigen Verletzungen zu überwinden, als ihre Zeitgenossen das konnten. Oder ihre Freunde. Die Wache zeigte ihr einen Ausweg aus den politischen Verwicklungen und ihrem schwindenden Prestige in Rata Sum. Zojja musste die Vorfälle in Maguuma hinter sich lassen, und die Astralwache war in der Hinsicht das Beste, was ihr passieren konnte. Ich sagte ihr, dass ich sie unterstütze, egal, was sie tut, und ich ihrer Entscheidung vertraue, wie immer die auch ausfallen mag. Egal, wer sie in Zukunft sein wird – sie bleibt meine Freundin. Ich überließ Zojja ihren Gedanken. Als ich das Mannschaftsquartier verließ, stieß ich ganz in der Nähe auf Dagda. Sie verzichtete auf den üblichen feindseligen Ton und behandelte mich als jemanden, der sich um eine gemeinsame Freundin sorgte. Wir fühlten uns beide recht hilflos bei unseren Bemühungen, Zojja zu trösten. Ich versuchte, sie zu beruhigen, indem ich die Schwere der Entscheidung betonte, vor die sie unsere Freundin gestellt hatte. Es war das netteste Gespräch, das wir jemals geführt hatten, und hoffentlich nicht das letzte dieser Art. ***
- Himmelsschuppen-Futter
- Alles gut. Ich mach' ja schon.
- "Meditation: Die ultimative Waffe"
- Ach, dann lasst nur. Hat ja Zeit.
- Gestärkte Bosheit
- Wollen wir's hoffen.
- Nein, danke.
- Versiegelt den Riss, der nach Nayos führt
- Ich freue mich darauf.
- Kann ich irgendetwas tun, um zu helfen?
- Da kriegt man es ja mit der Angst.
- Jäger mystischer Bedrohungen
- Miau.
- Welche Fragen habt Ihr?
- Astralwachen-Späher
- Wenn man dem irgendwie krumm kommt, macht er vor nichts Halt, um einen dranzukriegen. Ich würde ja sogar noch weiter weglaufen, aber ich will doch meinen Posten nicht verlassen. Verglichen mit dem sind die Kryptis gar nichts.
- Isgarren, Während Kummer und ich unterwegs sind nach Orr und andere immer noch unten sind, habe ich beschlossen, dass Ihr eine neue Gefährtin benötigt. Ich nenne sie Mingoo. Macht Euch keine Sorgen; Dagda hat sie aus der innersten Essenz des Kosmos erschaffen. Sie muss nur alle hundert Jahre einmal gefüttert werden. – V
- Eparch fernzuhalten?
- "Exaltierte Beliebtheit von Zauberern"
- Doppelklicken, um zu lesen.
- Ja. Und das so schnell wie möglich. Ich kann mich nicht erinnern, dass hier schon so viele Dämonen gelauert hätten, als wir eingeschla–
- Fahrt fort, in ganz Tyria Risse aufzuspüren und zu versiegeln.
- Nein, eigentlich nicht.
- Überfälle an der Fluchküste
- Sie schnüffelt am Dornenschwert und blinzelt dann zustimmend. Jetzt kennt sie also den Geruch und kann mit ihrem Abenteuer beginnen.
- Raptor
- Verschiedene Arten von Motivationen können hergestellt werden, um mächtigere Risse zu entdecken. Unsere Forscher arbeiten daran, diese Rezepte zugänglicher zu machen. Wir sagen Euch Bescheid, sobald sie fertig sind.
- Bezwingt Chak, um ein Leckerchen für Eure Himmelsschuppe zu erhalten. Wird vermutlich eher von Champions abgeworfen.
- Cerus' Wut wurde gestärkt und die Macht seines Wutschreis erhöht.
- "Lichter von Kaineng"-Reittier-Auswahllizenz[pl:"Auswahllizenzen"]
- Stirb, Kryptis!
- Timin Bummknoll
- Ja. Wir können zwar Schäden reparieren, aber neu aufbauen können wir ihn nicht. Besonders dann nicht, wenn wir auch noch Isgarren verlieren. Wir halten die Stellung in der Bastion der Stärke.
- Zuerst war es einfach nur Neugier. Cerus hatte nicht unrecht – Ihr seid für uns ... eine Delikatesse.
- Untersuchen
- Flüchtling aus Rata Novus
- Dragrimmars Waage
- Das ist es. Die Kryptis sind ein besonders ... schrecklicher Feind. Sie sind von Natur aus Bestien, und sie haben eine völlig andere Vorstellung von Moral.
- Äußerer Ring
- Schiebt das Buch in die Lücke.
- Ja, das bin ich. Verzeihung, aber ... kenne ich Euch?
- Ihr macht Euch doch wohl keine Sorgen?
- Wenn wir hier schon festsitzen, können wir uns genauso gut unterhalten. Woran denkt Ihr gerade?
- Isgarren ist ein komplizierter Typ, und ich sage das jetzt nicht als Entschuldigung für seine schlechten Entscheidungen – er ist alles andere als perfekt.