Guild Wars 2 Datenbank

Wir betraten das Reich der Qual und suchten nach den dort verankerten gepeinigten Seelen. Die Zauberer unter uns kannten sich in den Nebeln bereits gut aus, aber Pochender Pfeil erlebte diesen Albtraum zum ersten Mal. Und doch waren wir alle gleichermaßen nervös. Dazu trugen nicht zuletzt die Horden von Dämonen bei, die den öden Abgrund durchstreiften. Nachdem wir durch die schauderhafte Landschaft gezogen waren, fanden wir die drei Seelen vom Weißen Mantel. Jede Seele war mit einer dämonischen Wesenheit verschmolzen – ein deutlicher Hinweis darauf, wie die drei Titanen entstanden waren. Wir kämpften gegen jede der gepeinigten Seelen und schwächten sie, bis sie höchst verwundbar waren, um die Wirksamkeit der Prüfsteine zu maximieren. Der boshafte Spott der Seelen sorgte dafür, dass wir wenig Mitleid empfanden, als wir sie in Stücke schlugen. Nach großen Mühen gelang es uns schließlich, alle drei Seelen freizusetzen. Erfolgreich kehrten wir zu Mabon zurück, und er schickte sich an, das Nebeltor für immer von innen zu versiegeln. Unser Abschied gestaltete sich sehr emotional. Wenigstens bekam Wartender Kummer endlich die Gelegenheit, noch einmal mit ihm zu sprechen. Und Isgarren ... nun, man hatte ihm noch nie so deutlich angesehen, dass ein Freund ihm am Herzen lag. Ich gab Mabon mein Wort, dass ich Isgarren in unserem weiteren Wirken zum Wohle Tyrias mein Vertrauen schenken werde, und das habe ich auch vor. Daraufhin nahm Mabon der resignierten, aber kooperativen Livia das Zepter von Orr aus den Händen und versiegelte damit das Nebeltor. Dieser Abschied war ebenso schmerzlich wie der erste, aber diesmal hatten wir wenigstens das bittersüße Privileg, Lebewohl sagen zu dürfen. ***