Spieltexte
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- Wo auch immer Euer Weg Euch hinführt, werden Gefahren auf Euch lauern. Entscheidet Ihr Euch, davor zu fliehen, werdet Ihr stets auf der Flucht sein, bis Ihr Euch dazu entscheidet, der Gefahr zu trotzen. Wir haben uns hier und jetzt dazu entschlossen, Widerstand zu leisten.
- Es ist noch nicht lange her, da traf man hier beinahe täglich auf Pilger, die sich aufgemacht hatten, den Felsen zu besuchen, an dem die Sonne die Erde berührt. Doch seit sich die Untoten wie eine Seuche immer weiter ausbreiten, begeben sich immer weniger Pilger auf die Reise.
- Von welchem Felsen sprecht Ihr?
- Es ist ein Zeichen der Zeit.
- Östlich von hier befindet sich ein Fels, an dessen Fuße der Sonnengott heiliges Licht auf die Erde scheinen lässt. Die unter ihm lagernden Sylvari gaben ihm den Namen Urteilsfelsen. Für uns hingegen ist er ein Ort der Feierlichkeiten und kein Ort der Urteilsverkündung.
- Ursprünglich hatten wir uns aufgrund der Nähe zum heiligen Felsen dazu entschieden, hier zu leben. Ich fürchte nun, dass wir dazu gezwungen sein werden, alles im Namen unserer eigenen Sicherheit aufzugeben. Schon so viele meiner Art mussten ihre Heimstätten für immer verlassen.
- Tut, was Ihr tun müsst, doch gebt niemals voreilig auf. Es ist schließlich Euer Zuhause!
- Wir werden uns nicht kampflos zurückziehen, soviel steht fest. Aber noch viel lieber würden wir diesen Ort gar nicht erst verlassen.
- Vielleicht müsst Ihr das auch gar nicht.
- Wenn Ihr reden wollt, dann redet schnell. Ich versuche nachzuverfolgen, welche Vorräte wir bereits zu den Truppen geschickt haben und welche wir noch schicken müssen. Ich muss mich konzentrieren.
- Gut, dann erledigt das.
- Genau, Vorräte. Nahrung und Ausrüstung für die Soldaten, die in Orr einmarschieren. Ohne uns müssten sie die Orrianer mit Stöcken abwehren.
- Dann sollte ich Euch wieder an die Arbeit gehen lassen.
- Wir haben Truppen nach Westen geschickt, um die Invasion von Orr zu unterstützen. Es klingt nach einer guten Sache, aber ich werde einfach das Gefühl nicht los, dass wir sie in den sicheren Tod schicken. Die meisten von ihnen werden nicht zurückkehren. Lebend.
- Zumindest tun sie etwas Gutes.
- Dies sind schwere Zeiten.
- Tun sie das? Oder zögern wir alle nur das Unvermeidliche heraus? Ach, schon gut. Ich werde pessimistisch. Was wir hier tun ist wichtig. Das darf ich nicht vergessen.
- Gut, denn Eure Sorgfalt schützt den Rest von uns.
- Tag für Tag finden mehr Auferstandene den Weg nach Norden, aber dank uns kommen immer weniger auch tatsächlich durch.
- Ich habe selbst schon eine beträchtliche Anzahl ins Jenseits geschickt.
- Eure Arbeit wurde vermerkt und ist sehr willkommen.
- Schön, dass Ihr da seid.
- Danke, das musste ich hören. Nach einer Weile wird es ganz schön trostlos. Es ist schön zu wissen, dass man unsere Mühen zu schätzen weiß.
- Kein Problem. Auf Wiedersehen.
- Das bezweifle ich nicht. Ihr macht den Eindruck, als hättet Ihr viel durchmachen müssen. Selbst angesichts eines solchen Feindes ist jede helfende Hand ein Segen.
- Ihr seid eindeutig kein[f:"keine"] Auferstandener[f:"Auferstandene"], also dürft Ihr hier gerne jederzeit vorbei. Wenn Ihr aber Ärger macht, werden wir Euch an den Fersen kleben, wie ... Nun, Ihr werdet nicht damit davonkommen.
- Welchen Ärger könnte ich denn schon machen?
- Irgendwas gibt es immer. Und wir haben keine Zeit, um sie mit Unruhestiftern zu verschwenden. Ohne dieses Fort stände der Weg nach Norden den Untoten offen. Wir müssen uns konzentrieren.
- Ich werde brav sein.
- Wenn Ihr mich fragt, hätte Orr einfach vergraben bleiben sollen. Oder versunken. Was auch immer es war.
- Meint Ihr nicht, dass sein Auftauchen auch Vorteile haben könnte?
- Na klar. So ein riesiger Haufen Land, der plötzlich wieder in der Welt erscheint, wäre schon toll, wenn er nicht mit untoten Monstern übersät wäre.
- Aber sobald sie beseitigt sind ...
- Wenn Ihr das sagt, klingt es fast wie Unkrautjäten. Man kann sie nicht einfach so "beseitigen". Ihre Zahl ist endlos. Und wir müssen hier rumsitzen und sicherstellen, dass keine an uns vorbeikommen. Man muss sie eindämmen.
- Klingt nach einer schweren Aufgabe.
- Die Untoten planen etwas. Merkt Euch meine Worte: Sie werden sich nicht damit zufriedengeben, sich im Finstertal zu verschanzen.
- Erfahrungswerte. Das, und weil ich nicht dumm bin. Jeder, der Augen im Kopf hat, kann sehen, dass die Auferstandenen sich weiter ausbreiten. Sie haben jetzt den Sumpf erobert, aber das ist nur eine Zwischenstation.
- Was glaubt Ihr, was sie vorhaben?
- Meine Meinung? Die Eroberung von ganz Tyria. Wollen wir nur hoffen, dass die Gelehrten hier etwas finden, was uns hilft, sie zurückzudrängen. Wir brauchen jede Unterstützung, die wir kriegen können.
- Ich bin kein verrückter Wissenschaftler. Ich bewache nur die Tür. Wenn Ihr über das Sammeln von Körperteilen und bizarre Experimente sprechen wollt, dann redet mit einem der großohrigen ... äh, fragt einen der Asura.
- Körperteile sammeln? Bizarre Experimente?
- Ich bin kein verrückter Wissenschaftler. Ich bewache nur die Tür. Wenn Ihr über das Sammeln von Körperteilen und bizarre Experimente sprechen wollt, dann redet mit einem der großohrigen Wichte hinten im Lager.
- Fragt mich nicht. Ehrlich gesagt wird mir davon ein bisschen übel, und ich habe auf dem Schlachtfeld wirklich schlimme Dinge gesehen. Aber zuzuschauen, was sie mit diesen Köperteilen machen ... Bäh!
- Was wollen sie denn erreichen?
- Klingt ekelerregend.
- Die Welt retten, schätze ich mal. Sie glauben, dass sie eine Art Geheimrezept für den Kampf gegen die Untoten finden können. Bis jetzt sieht jedoch alles, was sie fabrizieren, am Ende nur wie Wurmeintopf aus.
- Eigentlich sollte ich hier gar nicht stationiert werden. Doch dann hörte ich von Arpis Experimenten und wollte sie mit eigenen Augen sehen.
- Ich schätze, dieser Ort ist genauso sicher wie jeder andere auch.
- Arpis Kru erforscht und experimentiert mit echtem untoten Fleisch. Ist das nicht fantastisch? Asura sind so innovativ!
- Verstört Euch das nicht wenigstens ein bisschen?