Spieltexte
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- Nein, tut es nicht! Es sieht aus wie ein großer hässlicher Weinfleck! (schluchzt) Oh nein, jetzt verläuft auch noch meine Wimperntusche und tropft drauf. Wachen!
- Und die Bowle. Habt Ihr sie probiert? Hmm, Ihr seid die erste anständige Person, die ich hier treffe. Also falls Ihr später nicht zu beschäftigt seid ...
- Nee! Ich bin, äh, damit beschäftigt, mich unter die Leute zu mischen. Andere Leute. Die ganze Nacht. Tschüss.
- Glaubt Ihr, dass Faren mit einer Ministerin ausgehen würde? So etwas auch nur auszusprechen klingt nach einem echten Skandal, aber ich liebe Skandale. Wie romantisch das wäre!
- Aha! Ihr seid die Person, die Lügen über Königin Jennah verbreitet!
- Ihr seid eine echte Faren-Anhängerin, nicht wahr?
- Separatisten
- Ich verstehe Euch Leute nicht.
- Wie könnt Ihr es wagen, mich eines solch abscheulichen Verbrechens zu bezichtigen! Könnt Ihr Eure Anschuldigungen überhaupt beweisen, oder ist das alles nur heiße Luft?
- Hoppla, ich muss mich geirrt haben. Ich versuche nur, der Königin zu helfen, wisst Ihr?
- Aber Ihr mögt doch Skandale!
- Ich, äh ... auf Wiedersehen.
- Nun ... Ich denke, Ihr habt nur versucht, Euren Teil beizutragen. Aber denkt nächstes Mal nach, bevor Ihr den Mund aufmacht!
- Wird gemacht.
- Wenn Ihr so weitermacht, dann sorge ich dafür, dass Ihr bald im Mittelpunkt eines Skandals steht!
- In Ordnung, ich gehe.
- Oh, ja! Ich kenne all seine liebsten Restaurants, Orte und Läden. Ich besitze sogar den begehrten Faren-Wandkalender von 1324 n. E.!
- Skandalös, fürwahr.
- Ich hätte nicht fragen sollen.
- Ah, da seid Ihr ja, Gräfin. Habe ich meine Rolle in Eurem Spiel heute gut gemeistert?
- (lacht) Ach, armes Knöspchen. Ihr habt brav gebellt als böser, bunter Hund auf dem Fest.
- Die waren viel zu verängstigt von Eurem grimmigen Gesicht, um zu bemerken, dass die ganze Zeit eine Illusion neben Euch stand.
- Ja. Ihr kamt mir gleich so hohl vor.
- Schau mal einer an, wer sich richtig rausgeputzt hat – und so ganz ohne Dreck an den Stiefeln. Obwohl Euch die Abenteurerkluft sehr gut zu Gesicht steht. Übrigens, nehmt Euch vor den Ministern in Acht, die sind gewissermaßen auf der Jagd.
- Warum können sich die Minister und die Edelleute nicht einfach vertragen?
- Menschen. Was soll man da sagen. Wir sind eben unergründlich. Wir schaffen es, die halbe Welt gegen uns aufzubringen, und trotzdem finden wir Mittel und Wege, untereinander zu streiten. Um ehrlich zu sein, ich glaube, wir tun das nur aus Langeweile.
- Und wie passt Ihr in das Ganze?
- Ihr wisst doch, wie es ist, mein[f:"meine"] Freund[f:"Liebe"]. Wir Menschen sind unergründlich. Wir schaffen es, die halbe Welt gegen uns aufzubringen, und trotzdem finden wir Mittel und Wege, untereinander zu streiten. Alles dreht sich um die Macht – wie man sie behält oder wie man sie ergreift.
- Wer, ich? Oh ich bin nur hier wegen der köstlichen Nachspeisen und Damen. Ich habe schon auf beiderlei mein Auge geworfen, doch bislang kann ich mich noch nicht entscheiden, worauf ich mehr Appetit habe.
- Trefft Eure Wahl weise. Bei beiden kann man sich eine ordentliche Verstimmung einhandeln, wenn man es übertreibt.
- Wahrere Worte hat man nie gehört. Ich wünsche Euch viel Vergnügen auf dem Fest.
- Mach ich. Danke.
- Sie werden uns bei den Stufen vorstellen.
- Ich denke Ihr solltet vorangehen, und ich bleibe unauffällig in Eurer Nähe. Mit Euch werden die Leute viel bereitwilliger reden als mit mir. Ab und an können wir uns treffen, und dann berichte ich Euch von meinen Beobachtungen.
- Könnt Ihr mir nochmal erklären, was wir hier tun?
- Ich habe noch nie viel für Ministerin Estelle übrig gehabt. Sie hat etwas Respektloses an sich. Es überrascht mich nicht, dass sie sich gegen die Königin gestellt hat. Nun, lasst uns Beweise sammeln, um ihre Glaubwürdigkeit zu erschüttern.
- So wie bislang? Lauschen und Tratschen.
- Vergesst nicht, dass wir genau wissen, dass sie vor Kurzem bei der Gartenfeier mit Caudecus gesprochen hat. Wenn Ihr sie bei einer Lüge ertappt, konfrontiert sie damit!
- Sie ist eine Schnecke, wenn ich mal so unverblümt sein darf. Die könnt Ihr festnageln. Haltet Euch Artons Version der Ereignisse vor Augen. Er sagte, Königin Jennah war gegenüber Scarlet kurz angebunden, und die Gräfin geleitete sie schon nach kurzer Zeit aus dem Thronsaal.
- Es ist schwer zu sagen, wer die Wahrheit spricht. Doch vergesst nicht, dass ihre andere Zeugin gelogen hat, und wir kennen mehrere Leute, die genau wissen, dass die Königin in jener Nacht nicht ausging. Ihr habt sie schon so gut wie überführt.
- Die werde ich mir schnappen.
- Anise ist der Mittelpunkt der Feier. Lasst uns zu ihr gehen und mit ihr sprechen.
- Interessant. Na schön.
- Das ist es, das letzte Steinchen im Mosaik. Wir haben jetzt alles, was wir brauchen. Wir haben die Zeugenaussagen von Minister Arton, von der Frau des Dieners, der verlogenen Edelfrau, den Wachen und von der Gräfin selbst.
- Aber wir haben keinen Beweis dafür, dass sich Estelle in dieser Nacht dem Glücksspiel hingegeben hat.
- Ich kann es kaum erwarten, Jory zu erzählen, wie Ihr dieses Rätsel gelöst habt. Sie wird furchtbar stolz auf Euch sein.
- Und auf Euch. Die Art und Weise, wie Ihr gemerkt habt, ob jemand lügt ... einfach fabelhaft.
- Ja, es ist einfach lächerlich. Jemand behauptet, man hätte gesehen, wie die Königin sich spät in der Nacht mit Scarlet traf. Ausgerechnet unter einer Brücke.
- Haben sie irgendwelche Beweise?
- Die Minister, die dahinter stecken, werden ihre Abwesenheit dazu nutzen, die Leute gegen sie aufzuwiegeln. Sie versuchen ständig, ihre Macht zu beschneiden. Sie muss stets auf der Hut sein.