Spieltexte
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- Der Wind, die Sonne oder Blitze, die töten doch auch, nicht wahr?
- Ja, schon.
- Da habt Ihr Eure Antwort.
- Glint, meine Lieben, war die großartigste unter den Drachen, wenn auch keine der mächtigsten.
- Sie sprach durch ihren Geist zu uns.
- So ist es. Und weil sie unsere Gedanken hören konnte, lernte sie uns kennen und lieben.
- Sie wollte, dass wir Frieden hätten.
- Ja, und sie starb, als sie uns vor den Naturgewalten beschützte, die uns verschlingen wollten.
- Lehrerin, warum wollen die Drachen uns wehtun?
- Drachen sind wie die Gezeiten der Meere. Sie denken nicht an Lebewesen, die in die Falle gehen und ertrinken, wenn die Flut steigt.
- Sie wissen nur, dass es Zeit ist zu steigen, und sie tun es. Wenn sie nach etwas hungern, dann ist es die Magie der Welt, die sie verschlingen.
- Das macht sie stärker und gefährlicher. Man tut gut daran, nicht am falschen Ort zu sein, wenn die Flut steigt. Richtig?
- Richtig!
- Und wer beschützt uns jetzt, nach Glints Tod?
- Seid unbesorgt. Es gibt viele großartige Leute da draußen, die den Kampf weiterführen. Kennt Ihr den Namen Eir Stegalkin?
- Sie ist die große Norn, die an Glints Seite kämpfte und Kralkatorrik fast getötet hätte.
- Ganz recht. Sie ist noch unter uns und streift durch Tyria auf der Jagd nach den Drachen. Und nicht allein: Sie hat Verbündete.
- Ach, könnt ich sie doch einmal treffen.
- Ich wünsche es Euch.
- Wir haben gerade einen neuen Schwung Kristalle geerntet.
- Wunderbar. Bereitet sie für den Handel vor. Unsere Boten durchkämmen den Basar schon nach Vorräten, die wir brauchen.
- Die Kristallanbauer melden, sie hätten eine neue Ladung Staub gemahlen.
- Wunderbar. Wir warten, bis wir oben sind, ehe wir die Saat in den Wolken ausbringen.
- Ihr habt die Rangprüfung bestanden. Glückwunsch.
- Herzlichen Dank. Ich habe endlich die Blitzbrücken geschafft.
- Bevor sie Euch geschafft haben. Sehr gut.
- Ich verstehe nicht, warum wir Fremde unsere Disziplinen üben lassen.
- Wir lernen genauso viel von ihnen wie sie von uns.
- Schon, aber müssen wir nicht fürchten, dass sie das Wissen missbrauchen?
- Ich möchte Wissen lieber verbreiten als verstecken. Wissen ist neutral, aber genug davon kann den verändern, der es missbrauchen wollte.
- Sind Gipfeltreffen oder Verhandlungen zu erwarten, während wir vor Anker liegen?
- Nicht, dass ich wüsste. Die Meister wollten nicht, dass unser Handel irgendwelche diplomatischen Bemühungen stört.
- Wenn wir uns unter die Wolken begeben, ist es, als sei ein Teil meiner Seele abgeschnitten.
- Ihr vermisst die Sonne. So wie ich. Vergesst nicht, dass ihre Strahlen uns auch unter den Wolken erreichen.
- Ich hoffe, wir bekommen den Basar zu sehen. Meine Füße haben noch nie Land berührt.
- Es wird Euch verwirren. Das Land bewegt sich nicht, wie es unser Sanktum tut.
- Ich freue mich darauf, auf all die fremden Leute, und wie es riechen und aussehen wird im Basar.
- Gefährliche Leute. Geht nicht allein und bleibt die ganze Zeit über wachsam wie ein Sonnenstrahl.
- Die Stadt Löwenstein hat schon wieder Delegierte geschickt, wegen eines Handelsabkommens.
- Das ist eine Piratenstadt, obwohl sie behaupten, sie seien keine Diebe mehr.
- Die Meister wären aufgeschlossener, wenn man echtes Interesse für unsere Ziele und unser Wohl zeigte.
- Ich habe später Schicht in der Anbaukammer, aber erst muss ich meine Dehnübungen machen und trainieren.
- Lernt fleißig.
- Meine Tochter geht jetzt zur Windlektion. Sie wirbelt hindurch wie ein kleiner Tornado.
- Das macht Euch sicher sehr stolz.
- Habt Ihr schon die Warnungen gehört? Die Meister befürchten, wir hätten diesmal zu viel Aufmerksamkeit erregt.
- Ich weiß. Sie fürchten, man könnte uns bestehlen. Wir alle müssen gut Acht geben, während wir vor Anker liegen.
- He. Seid Ihr ein Charr?
- Jep. Allerdings.
- Ich hab noch nie einen gesehen. Es heißt immer, Charr seien so gruselig, aber ich finde Euch nicht gruselig.