Spieltexte
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- Hab ich gern gemacht. Tut mir leid wegen Eures Hofs, aber Ihr schafft es schon als Möbelschreiner.
- Das hoffe ich.
- Melissa! Schön, dass ich Euch treffe. Ihr habt doch von der Hochzeit gehört?
- Ich ... ja, hab ich.
- Würdet Ihr mir ein Hochzeitskleid nähen? Niemand könnte das besser und ich wollte schon immer ein hübsches Hochzeitskleid. Was mit Schleifchen.
- Aber gerne doch!
- Ich freue mich wirklich sehr für Euch beide.
- Das ist sehr lieb von Euch. Aber Ihr fragt Euch sicher, warum eine Frau in meinem Alter noch heiratet?
- Ganz und gar nicht!
- Echte Liebe kennt eben kein Alter. Vergesst das nicht.
- Ich sag Euch, er hat mir einen zuckersüßen Antrag gemacht. Kniete sich unter den Baum, wo wir uns zum ersten Mal küssten, und kam dann nicht mehr hoch!
- (lacht) Ich war auch überfordert und musste den Bäckerjungen zu Hilfe holen!
- Deine Mutter sagt, du möchtest Priesterin der Lyssa werden, wenn du mal groß bist.
- Hab darüber nachgedacht.
- Sollen wir jemanden suchen, mit dem du sprechen kannst? Den du fragen kannst?
- Oh ja, bitte!
- Ich halte das für keine gute Idee.
- Sprecht nicht, als wäre sie nicht hier. Und die Idee ist gut. Warum soll sie nicht Priesterin werden?
- Deine Mutter und ich werden dich unterstützen. Wenn du Priesterin werden willst, ist das auch gut.
- Sie ist ein Kind. Sie trifft noch keine endgültige Wahl.
- Ich möchte ihr doch nur helfen!
- Mal wieder "einig, dass Ihr Euch nicht einig seid", oder?
- Wir werden ein größeres Haus brauchen.
- Kein Bedarf. Ein neues Zimmer genügt.
- Ihr seid Barbier, Schatz, nicht Architekt. Der Versuch mit der Hundehütte hat mir gereicht. Wir brauchen ein neues Haus.
- Wie wäre es mit "Wallace", wenn's ein Junge wird?
- Darüber denk ich später nach. Was sagt Ihr zu "Lavinia" für ein Mädchen?
- Ich dachte, Ihr wünscht Euch einen Jungen.
- Klar wär ein Junge toll! Aber ein Mädchen auch.
- Tante Tania! Maxwell hat Samtpfötchen rausgelassen und jetzt ist er verschwunden.
- Hab nur die Tür aufgemacht, da ist er raus!
- Na ja, er ist fett und gelb. Wohl kaum zu übersehen.
- Wenn wir Samtpfötchen nicht finden, bevor eure Eltern heimkommen, wird eure Mutter wütend auf mich sein.
- Aber so richtig. Sie liebt Samtpfötchen.
- Hört mal zu. Wenn ihr in der nächsten Stunde Samtpfötchen zurückbringt und eurer Mutter nicht erzählt, dass der Kater entwischt ist, während sie fort war, backe ich die Zimtplätzchen, die ihr so mögt.
- Gut!
- Ist Samtpfötchen aufgetaucht?
- Noch nicht. Maxwell meint, er steckt vielleicht wieder unter dem Zaun fest.
- Sagt eurer Mutter, der Kater ist zu dick.
- Ich will Euch beide nicht beunruhigen, aber die Lage wird immer gefährlicher. Hier können wir vermutlich nicht bleiben.
- Ich sage nicht, dass wir wegziehen, aber ich will, dass Ihr ein wenig Kleidung und andere Dinge vorbereitet, für den Fall, dass wir schnell weg müssen.
- Gut, ich mach das heute Abend.
- Ich geh gar nirgends hin!
- Vater, wenn die Stadt angegriffen wird, müssen wir sofort aufbrechen können.
- Ich nicht. Mir gefällt's hier.
- Ihr seid ein schlechtes Vorbild für meine Tochter.
- Schon gut, Papa. Ich verstehe das. Opa ist bloß mürrisch.
- Glinda! Ihr kennt doch Ernests Nichte, die ihr Haar stets geflochten trägt?
- Die mit den rosigen Wangen? Ja sicher! Was ist mit ihr?
- Die Seraphen haben sie vor zwei Tagen festgenommen. Sie hat Proviant gestohlen, der für ein Lager bestimmt war.