Spieltexte
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- Danke. Ihr habt mir den größten Teil meiner Arbeit abgenommen!
- Ihr seid nicht Caithe. Ihr seid nicht einmal ein Hainhüter. Was seid Ihr, Trahearne? Ein nutzloser Gelehrter, der ein totes Land studiert?
- Ich weiß, was mir lieber wäre. Höflinge! Zum Angriff!
- Ganz ruhig, Amaranda. Seid Ihr verletzt?
- Nur im Geiste. Ich konnte den eisigen Griff des Albtraums spüren! Doch jetzt ist er fort, und mir ist wieder warm.
- Wir möchten Eure Weisheit in Anspruch nehmen. Dieser Sylvari, Malyck, erinnert sich nicht an seinen Traum. Könnt Ihr ihm helfen?
- Das wirst du nicht glauben. Ein höchst erfreulicher Brief. Vater wurde gefunden!
- Und er ... lebt noch?
- Ja! Ihm geht's gut! Er ist in einem Soldatenhospital. Wir können ihn nicht besuchen, ist noch zu gefährlich, aber in einer Woche kommt er heim.
- Jaaa!
- Könnt Ihr mir den Brief vorlesen? In dem steht, dass Vater bald heimkommt?
- Natürlich, Schatz. Ich bin ja auch ganz gespannt.
- Wenn Vati heimkommt, kochen wir ihm was Feines?
- Ein richtiges Festessen kochen wir. Und ich mach den Nachtisch.
- Oh, jetzt wirst du aber richtig viel Ärger kriegen!
- Ich? Du hast mich reingeschubst!
- Gar nicht! Du bist gestolpert, Trampel.
- Mami wird ganz verärgert sein, wenn sie die zerbrochenen Fenster sieht. Das war wochenlange Arbeit.
- Vielleicht merkt sie es nicht.
- Der Teil mit den Blumen ist völlig zerstört! Na klar merkt sie's!
- Reparieren vielleicht?
- Spinnst du? Kannst du etwa Glas gravieren? Ich nicht.
- Man kratzt mit was Scharfem drauf, oder? Stein vielleicht?
- Klingt eigentlich machbar.
- Also, wie ist das jetzt gelaufen?
- Wir kehrten von der Hochzeit zurück, da überfielen Zentauren die Stadt, in der wir waren. Wir wollten uns verstecken, da packte mich einer.
- Ich konnte mich losreißen, aber dabei schnitt seine Axt in mein Handgelenk.
- Wie schrecklich!
- Wie geht es nun mit Euch weiter?
- Weiß ich nicht. Ich wollte immer Juwelierin werden wie Mutter, aber leider kann ich meine Hand nicht mehr gut bewegen.
- Mein Bruder ist in der Abtei Durmand, die arbeiten dort viel mit alten Artefakten, Edelsteinen und Juwelen, die sie an Sammler verkaufen, um Expeditionen zu finanzieren. Bewerbt Euch doch als Gutachterin.
- Oh, gute Idee!
- Hallo. Ich wollte nach eurer Mutter sehen. Wie geht es ihr?
- Sie will immer noch nichts essen.
- Und sie spricht nicht mit uns.
- Mal sehen, was ich tun kann.
- Hat eure Mutter noch Albträume?
- Jede Nacht. Sie schläft fast gar nicht.
- Ihr zwei seht auch recht müde aus.
- Könnt Ihr sie heilen?
- Nun, das ist nicht so einfach. Sie braucht jetzt Liebe und Unterstützung. Als sie gegen Zentauren kämpfte, hat sie schlimme Dinge gesehen. Ihr Herz muss sich jetzt erholen.
- Wir passen gut auf sie auf.
- Am Tag bearbeite ich meist große Werkstücke wie Stühle und Tische. Bei Nacht setze ich mich ans Feuer und schnitze Spielzeug. Kleine Holzpferde, Karren mit Rädern, all so was.
- Etwas albern, in Zeiten wie diesen Möbel und Spielzeug anzufertigen. Sollten wir nicht Waffen herstellen?
- Sind wir Waffenschmiede? Außerdem brauchen die Leute immer Möbel und Kinder Spielzeug, damit sie glücklich sind, wenn ihre Eltern im Krieg sind.
- Ihr habt das schon immer so gut gekonnt. Vater verzweifelte stets beim Versuch, mir das Tischlerhandwerk beizubringen. Ich werde besser Bauer.
- Das wird schon noch werden. Keine Angst, ich helf Euch.
- Erinnert Ihr Euch an den Tisch, den ich mit vierzehn gemacht hab?
- Leider ziemlich gut.
- Vielen Dank für Eure Hilfe.