Spieltexte
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- Ja, versteht Ihr? Dinge, an die wir uns erinnern, erscheinen uns meist in einem schöneren Licht. Egal, was Gegenwart und Zukunft für uns bereit halten – die Vergangenheit sehen wir stets mit verklärtem Blick. Und genau darin liegt die Schönheit meiner Kunst.
- Wie tiefsinnig. Danke, dass Ihr mir das erzählt habt.
- Habt Ihr schon das Neueste gehört? Das müsst Ihr einfach hören! Königin Jennah lässt angeblich eine Elite-Streitmacht ausbilden. Und wisst Ihr, was daran seltsam ist? Sie soll sich aus Quaggan zusammensetzen!
- Quaggan?
- Das wäre ein Anblick. Lebt wohl.
- Ich war völlig überrascht. Aber das erklärt alles! Niemand würde vermuten, dass Quaggan angreifen! Ich bin kein Militärstratege, aber aus meiner Sicht ist das ein brillanter Plan.
- Das hört sich recht einfallsreich an. Ich hoffe, das funktioniert.
- Also, diese Geschichte finde sogar ich schwer zu glauben, und das heißt wohl, dass sie wahr ist! Ich kenne jemanden, der behauptet, sein Freund wurde am Delavan-See von einem Killer-Schmetterling getötet. Könnt Ihr Euch das vorstellen? Schmetterlinge, die töten?
- Das kann nicht wahr sein.
- Alles kann Euch umbringen – wenn es nur genug Grund dafür hat.
- Dacht' ich mir auch. Aber wenn das nicht wahr ist, warum habe ich ihn seitdem nicht mehr gesehen? Es muss die Wahrheit sein. Was denkt Ihr, wie ein Schmetterling Leute tötet? Ich denke nicht, dass die Waffen tragen können. Ich wette, es war Gift.
- Modischer Spaß!
Tiermützen! - Auf jeden Fall eher als mit einer Keule. Ich muss jetzt gehen.
- Ich soll diese Fässer reinbringen, aber die sind viel schwerer, als sie aussehen.
- Das macht Euch stark. Weiter so.
- So viele Bücher! Ich wünschte, ich hätte die Zeit, sie alle zu lesen. Die Abtei Durmand hat sich ja mächtig ins Zeug gelegt, seit sie über Druckerpressen verfügt.
- Alle diese Bücher stammen aus der Abtei Durmand?
- Ja, Bücher sind schon was Tolles. Wir sehen uns.
- Nicht alle. Es gibt auch ein paar unabhängige Druckereien in der Gegend. Seit die Charr einige Druckerpressen an die Abtei verkauft haben, haben auch andere Leute bemerkt, dass sie Profit aus solchen Geschäften schlagen können.
- Es überrascht mich, dass uns die Charr diese Druckerpressen anstandslos verkauft haben.
- Faszinierend. Also, ich sollte mich dann mal auf den Weg machen.
- Oh, die stammen nicht alle von den Charr. Ich glaube, einige der unabhängigen Drucker haben ihre Pressen aus alten Weinpressen gebaut.
- He, wirklich schlau. Na ja, nett mit Euch zu plaudern. Wiedersehen!
- Bei all den Problemen, mit denen wir uns schon in Götterfels herumschlagen, würde man meinen, für meine Familie gäbe es Wichtigeres als die Sorge um das tägliche Brot. Dem ist aber nicht so. Und so bin ich also hier und verbringe meine Zeit mit Einkaufen. Mal wieder.
- Rezept[pl:"Rezepte"]: Ventari-Blatt-Streitkolben
- So viele Aromen! So viele Möglichkeiten! Kochen ist meine größte Leidenschaft, und mein Herz brennt wie ein Vulkan, wenn ich nur daran denke!
- Dann werde ich Eurem Vergnügen nicht länger im Wege stehen.
- Hierher komme ich am liebsten, wenn ich meine Ruhe haben will und Zeit zum Nachdenken brauche. Es ist das Geräusch des Wassers – es ändert sich stetig und ist doch immer dasselbe. Das lässt mich zur Ruhe kommen, wenn auch nur für eine kurze Weile.
- Ein Rezept zur Herstellung eines aufgestiegenen Dolches mit Nomadischen Werten (+Zähigkeit, +Heilung und +Vitalität).
- Mal wieder richtig Krawall machen, das wär was! Und an Gegnern würde es ja nun wirklich nicht mangeln. Ich könnte mir zum Beispiel einen Namen machen, indem ich Zentauren erlege oder mich zum Fluch aller Untoten aufschwinge. Oder ich lege mich überhaupt gleich mit den Drachen an!
- Warum seid Ihr also immer noch hier?
- Rezept[pl:"Rezepte"]: Ventari-Schnitter
- Ich kann mich einfach nicht entscheiden! Ich will ehrlich sein: Ich spiele zwar den Anführer, aber in Wirklichkeit bin ich gewohnt, dass man mir sagt, wo's langgeht und was zu tun ist. Das liegt wohl in der Familie.
- Die Zeit ist reif für einen Wandel!
- Tut mir leid, das zu hören, aber ich muss gehen.
- Wisst Ihr was? Ihr habt recht. Zeit, dass ich mein Schicksal selbst in die Hand nehme! Die Sterne am Firmament werden meinen Namen bilden, auf dass alle künftigen Generationen ihn kennen werden! Vorausgesetzt, mir fällt ein, wie ich das anstellen soll.
- Nun, ich schätze, das ist ein Fortschritt.
- Unmöglich, die drei. Wie's scheint, ist außer mir hier niemand mit etwas Vernunft gesegnet. Mir kommt es vor, als sei ich schon seit unserer Kindheit für sie verantwortlich.
- Klingt ziemlich hart.
- Das ist schade.
- Ja. Unsere Familien kennen sich schon seit Generationen, und wir sind seit unserer Kindheit Freunde. Und es ist immer dasselbe. Aleria provoziert eine Schlägerei, kriegt eins aufs Dach, und ich muss sie wieder raushauen. Und Aquila ...
- Was ist mit Aquila?
- Tut mir leid, hab gerade bemerkt, dass ich gehen muss.
- Manchmal geht er zu weit. Ihr wisst schon, das mit dem Verbrennen und so. Und Kenden ... tja, er hat ein gutes Herz, aber bisweilen ist er nicht der Hellste. Ich würde ihn niemals im Stich lassen, aber ich hab's wirklich nicht leicht mit ihm.
- Haltet durch. Ihr werdet das schon durchstehen.
- Die Leute hier machen enormes Trara um ihre Familien. Sie hoffen, dass sie einen Helden in ihrem Stammbaum haben und verbringen viel Zeit mit Ahnenforschung, statt sich auf ihre eigene Größe zu besinnen, die hier und jetzt gefragt wäre.
- Was ist mit Eurer Familie?
- Keine Zeit zu reden.
- Meine Familie kam nach Kryta, nachdem Salma zur Königin gekrönt wurde. Keine Helden, aber ehrenhafte Leute. Seit damals verteidigen die Männer in unserer Familie die Königin und ihr Reich.
- So wie Ihr auch, wie ich sehe.