Spieltexte
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- Mit Euch kann man nicht vernünftig reden.
- Raus jetzt! Wir werden Euch niemals über den Weg trauen. Ihr konntet vielleicht die dämliche Königin täuschen, aber bei uns gelingt Euch das nicht.
- Ich will ganz ehrlich sein: Ich habe keine Ahnung, wovon Ihr da redet.
- Von dem sogenannten Vertrag. Wir durchschauen Euch ... und Euren Handel mit der Königin. Ihr werdet herkommen und uns alle umbringen oder versklaven, während die Königin wegschaut.
- Das ist alles ein großes Missverständnis, meine Dame. Wenn wir das tun würden, würde sich die ganze Menschheit erheben und sich gegen uns stellen.
- Ihr ... Ihr habt recht. Warum solltet ihr Euch gegen einen Vertrag stellen, nur um somit einen weiteren Krieg zu provozieren? Der Mann in der Schänke muss unrecht gehabt haben.
- Anders kann es nicht sein.
- Ich hörte Gerüchte, dass die Charr die Delegation der Menschen ermorden und dann in Ebonfalke einmarschieren werden. Wir müssen die Charr töten, bevor sie uns töten.
- Seltsam. Ich hörte das Gerücht, dass die Charr den Vertrag unterzeichnen, weil Ebonfalke die Charr auf ganzer Linie besiegt hätte.
- Ich habe keine Zeit für Verschwörungstheorien.
- Nun, das ergibt weitaus mehr Sinn als eine Armee, die plötzlich aus dem Nichts auftauchen und in Ebonfalke einmarschieren soll.
- Da seht Ihr es. Nun dann, macht es gut.
- Hä? Von diesem Gerücht habe ich noch nie etwas gehört. Wirklich?
- Denkt mal darüber nach. Die Charr sind ein stolzes Volk und werden nicht gehen, wenn sie nicht ihr Gesicht wahren können. Der Vertrag macht es ihnen möglich. Sie ziehen ab und lassen es gut sein.
- Allerdings! Das Gerücht macht gerade überall die Runde.
- Oh, ihr Götter! Es hat bereits begonnen. Eindringling! Eindringling!
- Nein, ich bin kein Eindringling. Ich gehe hier einfach nur durch die Straßen. Was ist das Problem?
- Begebt Euch in die zerstörte Stadt der Götter, aber ich empfehle Euch, nicht allein zu gehen. Wenn Ihr schlau seid, nehmt Ihr noch vier weitere Verbündete mit, um Euren Rücken und Eure Flanken zu bewachen. Sobald Ihr drin seid, findet Ihr die anderen dort.
- Die Separatisten sagen, dass die Charr Ebonfalke erstürmen werden. Sie sagen, dass Ihr alle aus der Delegation umbringen und Euch dann mit bluttriefenden Zähnen und Feuer in den Augen auf uns stürzen werdet.
- Aber Ihr seht doch: Nur ich stehe hier. Und ich verspüre keinen Blutdurst. Meine Augen sind klar, und ich gehe hier nur spazieren. Und zuletzt hörte ich noch, dass es der Delegation gutgeht. Sehe ich für Euch immer noch wie ein Eindringling aus?
- Ihr verhaltet Euch jedenfalls nicht wie jemand, der hier gerade mit einer Armee einmarschiert. Wisst Ihr, es ist doch albern, sich die ganze Zeit vor einer Invasion zu fürchten, die gar nicht stattfindet. Ich brauche eine Pause.
- Na klar. Ruht Euch etwas aus. Das wird Euch guttun.
- Hört Ihr das? Es ist die Ruhe vor dem Sturm. Ich höre von allen Seiten, dass im Norden eine Armee in Lauerstellung liegt und uns alle töten wird.
- Im Norden? Da ist der Drachenbrand. Ich hörte, dass dort nichts überleben kann. Dort kann man wohl kaum eine Armee verstecken.
- Das ist Unsinn.
- Denkt doch mal nach: Derjenige, der Euch das erzählt hat, konnte doch keinerlei Beweise für seine Behauptungen vorlegen. Er war es wohl eher, dem nach Blut dürstete.
- Da draußen lauern alle möglichen Gefahren. Passt auf!
- Aber jetzt ist es ruhig. Fast schon zu ruhig. So ruhig, als würden die Charr nachladen und sich auf einen neuen Angriff vorbereiten. Ich habe die Leute sagen gehört, wir sollten die Charr erledigen, bevor sie auf uns losgehen.
- Es ist deshalb so ruhig, weil Waffenstillstand herrscht. Der Norden ist weder für Menschen noch für Charr sicher. Ihr täuscht Euch.
- Ihr müsst Euch beruhigen. Ernsthaft.
- Die Separatisten sind die einzigen, die etwas für uns tun. Die Königin ganz bestimmt nicht. Die katzbuckelt vor diesen Tieren, die unsere Freunde und Familien umgebracht haben.
- Greifen sie nicht auch alle an, die ihnen widersprechen? Einschließlich andere Menschen?
- Hmm, so hab ich das noch nie gesehen. Also, darüber muss ich erst nachdenken.
- Nun ja, sie versuchen, uns zu beschützen. Sie versuchen, dafür zu sorgen, dass wir hier draußen eine Zukunft haben.
- Ja klar, indem sie jeden in Ebonfalke terrorisieren. Ihr nennt das hier sicher?! Auf lange Sicht heißt das doch nur, dass wir anstatt von den Charr von denen bedroht werden.
- Es ist mir völlig egal, ob sie dieses lausige Abkommen unterzeichnen. Wir werden uns lossagen. Dann wird diese katzenliebende Königin schon sehen!
- Na klar. Toller Plan. Kann gar nicht schiefgehen.
- Na dann, viel Glück damit.
- Wartet. Ich schätze, ich habe das nicht so ganz durchdacht. Vergesst einfach alles, was ich gesagt habe, ja?
- Schon vergessen.
- Meint Ihr wirklich?
- Ganz sicher. Ihr braucht weder Ebonfalke, noch ein Asura-Portal oder Hilfe von Götterfels. Viel Spaß wenn der Winter kommt. Oder wenn die Oger einfallen. Oder wenn Biester aus dem Brand kommen.
- Mann, seid Ihr einfältig! Ich gehe.
- Wir brauchen keine stinkenden Abkommen. Da war dieser Kerl, der hat gesagt, dass wir die Charr mit Leichtigkeit auslöschen können. Mit Links, versteht Ihr? Ich weiß nicht, warum wir überhaupt mit diesem Krieg aufgehört haben.
- Seltsam. Hatte dieser Kerl einen Plan, wie man mit den Charr fertigwerden könnte?
- Ich gehe.
- Bei Kormirs Augen! Wie konnte ich nur so blind sein? Er hat mir einen ausgegeben und noch einen ... und hat gesagt, ich wäre ein Patriot und ein Held und so. Bei den Göttern! Fast wäre ich darauf hereingefallen.
- Schon gut. Letztendlich habt Ihr es ja nicht getan. Darauf kommt es an.
- Und er hat gesagt, es wäre kinderleicht. Ich könnte einfach so zur Delegation der Charr gehen und ihnen die Kehlen durchschneiden.
- Hört sich das für Euch vernünftig an? Dieser Kerl hat versucht, Euch zu einem Meuchelmörder zu machen, um den Krieg aufs Neue zu entfachen.