Arbeitstitel: Jokos Aufstieg (... zu platt oder gerade richtig?)
I. Herber Herbst ist der Herold des Winters; Winterwehen wogen weit in das frühe Jahr;
Frühjahrs Fröste vergehen in des Sommers Schwüle; und im schwülsten Sommer kam Joko der König sogar.
II. Keine Mutter hat ihn geboren, auch vaterlos blickte er heiter.
Joko der Einzigartige war plötzlich da, und Tyria lief einfach weiter.
III. Joko beendete das Nichts, mit Joko begann alle Zeit.
Und jetzt lässt Joko, dem schon langweilig ist, Metrik und Reime foltern und exekutieren.
IV. Ich, Joko, der Ewige Monarch, die Geißel von Vaabi, der geliebte,
gelobteste Dichter, der das Leben erobert und foltert und dann seinen Tod erobert
V. Und auch den foltert; Poeten-König Joko, dem die Schreie der Gefolterten
tagtäglich in den Ohren klingen, denn es ist Joko, der foltert.
VI. Er foltert und wird gefoltert, weil ihm kundige Hilfe fehlt
(Zutreffendes bitte eintragen), verpflichtet sich hiermit namentlich
VII. Und gleich mit mindestens einem Teil seiner Ehrentitel,
seinem Hauptwerk, seinem Meisterwerk, einer exquisiten Schöpfung – diesem Gedicht.
VIII. Der edelmütigste Joko, geboren unter stürmischem Himmel.
Ein Schüler des Sandes und des Schreckens, entstanden aus süßen Seufzern.
IX. Ohne Mutter, ohne Vater zwar, doch die Schreie nach einem Gott fanden Antwort,
und die Antwort hieß Joko.
X. Voll entwickelt, voll verwirklicht, war er plötzlich da,
und wer Größe sehen konnte, diente ihm.
XI. Gütiger Joko, wie öde finde ich das jetzt schon. Muss ich das wirklich noch hundert Verse lang durchhalten?