*(Eine handgeschriebene Notiz liegt oben auf einem kleinen Stapel von Karten, Tabellen und Dokumenten.)*
Käpt'n Sayida,
Dieses Material ist alles, was ich aus unserem bescheidenen maritimen Archiv in der Stadt besorgen konnte. Ich bin ziemlich sicher, dass manches davon aus der Abtei stammt, und ich bin nur nie dazu gekommen, es zurückzugeben.
Die frühesten Erwähnungen von Castora finden sich in alten Schiffsaufzeichnungen der Margoniter vor dem Fall, als ihre Schiffe noch über den Unendlichen Ozean herrschten. Andere stammen von antiken canthanischen Schiffen, die angeblich von göttlichen Wesenheiten gesegnet oder gelenkt wurden. Eine größere Anzahl dieser Unterlagen fiel offenbar zwischen 324 n. E. und dem Ende des Ersten großen Korsarenkrieges um 712 n. E. Plünderungen durch Korsarenflotten anheim. Im Anschluss wurden sie unter Korsaren und anderen Piraten vor der Anhebung von Orr weitergereicht.
Es gibt nur wenige Beschreibungen. Es wird immer wieder eine ungewöhnliche marine Schicht erwähnt, welche die gesamte Küste des Inselkontinents bedeckt. Die meisten Berichte hörten sich an, als wären sie von Schiffen aus verfasst, die anhielten, um zu fischen oder Teile von Wracks zu bergen, und dabei nur einen flüchtigen Blick auf den Umriss oder die Silhouette einer Landmasse erhaschten.
Mehr ist mir beim Überfliegen nicht aufgefallen; vielleicht habt Ihr ja mehr Glück. Basierend auf Eurem Ruf möchte ich meinen: wenn irgendjemand eine Chance hat, dort das Ufer zu erreichen, so sind es die Listigen. In diesem Sinne: Ich freue mich darauf, zu hören, was Castora Löwenstein zu bieten hat, Käpt'n.
Gute Reise!
Kommodore Lawson Marriner