### Als Ihr mit geschicktem Griff die Essenz anrührt, stürmen vielerlei alte Erinnerungen auf Euch ein.
*Erbittertes Geschrei. Wärme und Farben. Nyedra sammelt sich.*
Geschichten, Musik, Debatten, Protest, wir kommen.
Sie ist jung. Sieht gebannt aus der Entfernung zu.
Ich versuche sie herbeizuwinken. Vielleicht bin ich zu groß und mache ihr Angst?
Sie verschwindet.
Schreie, Stille, Kakophonie.
Herzen stehen still. Sterne fallen; tot ist das Lied.
Ich schlage nach dem Angreifer. Nichts. Fort, wie ein Schatten.
Gebrüll. Geheul. Ich schleudere einen Felsbrocken auf Zakiros. Gleichgültigkeit.
Versprengte Massen. Die Nacht verschluckt und schützt.
Ich trage Mosyn über die Abendrotmarsch, damit sie unter dem Baum ruhen kann.
Ich sitze bei ihr, in Gedanken versunken. Ich komme immer wieder hierher.
Ihr Haus, selbst Wanderer, alle kommen, um sie zu betrauern.
Jemand stupst mich von der Seite an.
Die Junge von zuvor. Jetzt ist sie älter, nun sehe ich sie deutlich.
Eine Verwandte der Mitternacht. Ich sollte sie zerquetschen. Gern würde ich es tun.
Sie sitzt neben mir.
Warum sucht Madame Peitha meinen Rat?
Ihre Worte erinnern an die von Mosyn, voller Leidenschaft und Wut.
Vor ihr liegt ein unmöglicher Weg.
In meinem Kopf schwirrt es, mein Herz klopft laut.
Vergeltung, Vorsätze, Hoffnung, alles lodert wieder auf.