Tag 32: Wir haben in Arborstein unser Lager aufgeschlagen, während wir unsere Untersuchungen in Echovald durchführen. Die Falken waren gastfreundlich, aber distanziert. Angesichts dessen, was sie jeden Tag zu sehen bekommen, ist das wohl nicht weiter verwunderlich. Die Banden werden immer dreister und die Atmosphäre ist angespannt. Solange wir uns hinter den Mauern von Arborstein aufhalten, steht uns ein Wächter zur Seite, Ishan. Seine Anwesenheit ist beruhigend.
Tag 37: Wir haben Gerüchte über Fremde gehört, die in Cantha eintreffen! Ich bin schon sehr aufgeregt, aber Suni bleibt skeptisch. Sie glaubt nicht, dass das zum Wohl unseres Landes sein wird. "Nur noch mehr Ärger, um den wir uns kümmern müssen", sagt sie. Ich versuche, mehr herauszufinden.
Tag 40: Suni hatte Recht mit dem Ärger! Die Fremden sind noch keine Woche hier und haben es sich schon mit jeder Gruppe in Cantha verscherzt! Eine Gruppe ist mit ihrem primitiven Luftschiff herumgeflogen und wir haben im Südosten Donner gehört, wie von Kanonen.
Tag 41: Wir haben gerade von einer Tragödie in Kaineng erfahren! Stromausfälle und überall seltsame Fehlfunktionen. Einige behaupten sogar, den Tiefsee-Drachen Soo-Won mit eigenen Augen gesehen zu haben – verfolgt von einem anderen schimmernden Wesen. Manche sagen, es sei ein zweiter Drache gewesen. Andere glauben, es könnte einer der Götter gewesen sein – Dwayna, die aus den Nebeln zurückgekehrt ist. Ishan verhält sich sehr seltsam – seine Stimmung hat sich merklich verschlechtert. Leider gibt er mir inzwischen kein Gefühl der Sicherheit mehr ...