Spieltexte
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- Ich warte auf meinen Trupp. Wir waren auf einer Aufklärungsmission, weit weg von hier im Osten, mitten im Schnee. Doch ehe wir uns versahen, gerieten wir in einen Sturm und wurden voneinander getrennt. Ich konnte meine Pranken nicht vor Augen sehen.
- Das erklärt dieses Pflichtversäumnis aber noch lange nicht.
- Das ist eine lange Geschichte, und sie ist nicht für Eure Ohren bestimmt. Aber glaubt mir, wenn ich sage, dass dieser Ort ohne mich mit Unkraut überwuchert wäre. Ich mache Werkzeuge, die die Natur selbst zurückdrängen können.
- Sehr interessant. Sieht fast so aus, als würdet Ihr Krieg gegen die Natur führen. Seid Ihr?
- Na ja, verständlich bei jemandem, der in der Eisen-Legion war.
- Ich habe nach ihnen gesucht, aber ich fand nur Schnee, der meine Augen verkrustet. Wir hatten Befehl, uns in solchen Fällen an einem bestimmten Ort zu versammeln Dieser Ort ist hier, und der Befehl gilt noch. Also warte ich hier.
- Wie lange wartet Ihr schon, Soldat?
- Ihr habt nie versucht, sie zu holen?
- Schlimme Geschichte.
- Etwa seit sechs Monaten. Jeden Tag komme ich hierher und halte nach meiner Truppe Ausschau. Zweimal in der Nacht suche ich den Horizont ab und spreche mit vorbeikommenden Kaufleuten. Ich halte mich hier mit Arbeit über Wasser halten, während ich warte.
- Ich verstehe. Sie werden kaum zurückkommen, wisst Ihr.
- Unentschuldbar. Man lässt seine Truppengenossen nicht einfach zurück.
- Ja, aber jedes Mal, wenn ich eine Suche plane, erinnere ich mich an den letzten Befehl. Ich habe eine Nachricht zur Schwarzen Zitadelle geschickt, aber jetzt warte ich darauf, dass meine Kameraden über den Hügel marschiert kommen.
- Verstehe. Weiter, Soldat.
- Ich weiß. Sie sind jetzt wahrscheinlich alle in den Nebeln. Aber wenn ich jetzt gehe, verstoße ich gegen den letzten Befehl meines Legionärs. Ich will die Erinnerung an sie nicht beschmutzen. Ich bleibe hier, bis ich entlassen werde.
- Rühren, Soldat.
- Ich BIN die Eisen-Legion. Meine Legion ist ein Teil von mir, genau wie Euer Herz ein Teil Eures verweichlichten Körpers ist. Bis zu dem Tag, an dem ich sterbe. Vergesst das nie.
- Holla! Tut mir leid. Ich war nur überrascht, einen[f:"eine"] Charr in einem Weinberg zu treffen.
- Ihr seid ziemlich empfindlich für einen[f:"eine"] Gärtner[f:"Gärtnerin"]. Ich bin weg.
- Mit dieser Einstellung werdet Ihr eines Tages noch getötet. Ihr müsst auf alles vorbereitet sein. Ihr wisst nie, wann etwas Unerwartetes Euer Einsatzgebiet ändern könnte. Wenn Ihr mich jetzt entschuldigen würdet. Ich habe zu arbeiten.
- Ja, gut zu wissen. Passt auf Euch auf.
- Was? Nein. Ist nur eine Arbeit. Ich muss sicherstellen, dass die Arbeiter hier die nötigen Werkzeuge haben, um die bestmöglichen Trauben zu züchten.
- Interessant. Ein Krieger mit einer Schwäche für Grünzeug, der sich gegen Eindringlinge wappnet.
- So suche ich jetzt eben meinen Platz in der Welt. Sagen wir einfach, ich habe Befehl, hier zu sein. Ich mache das Beste aus meiner Mission. Entschuldigt mich, ich muss mich um die Reben kümmern.
- Nun gut, Traubenhüter[f:"Traubenhüterin"]. Wisst zumindest, dass Ich Euren Fleiß bemerke.
- Ja. Ihr seid wohl auch Hochprozentigem nicht abgeneigt. Ihr Sylvari solltet Euch vorsehen. Unser Wein setzt Euch schneller außer Gefecht, als eine Gewehrkugel zwischen die Augen.
- Ich möchte Euch noch etwas anderes fragen.
- Das werde ich machen. Danke.
- Oh, willkommen. Ihr seht hier das beste Weingut westlich der Zittergipfel.
- Was macht Euren Wein so besonders?
- Ich will Euch nicht von Eurer Arbeit abhalten. Lebt wohl.
- Viele Leute sagen, es ist das Klima hier oder die Werkzeuge, die wir benutzen. Aber das stimmt beides nicht. Es geht darum, zu wissen, was man mit seinem Land anstellen muss. Wer Erfolg hat, der hat was zu essen. Wer versagt, der verhungert. Das spornt an.
- Ich dachte mir ja schon, dass den Norn so Sachen wie Stärke besonders wichtig sind. Woher wisst Ihr so viel über die Landwirtschaft?
- Ihr sprecht mit der Weisheit des Raben. Klingt so, als würdet Ihr hier nicht besonders viel jagen.
- Das ist ein Argument. Ich muss jetzt weiter.
- Ich liebe den Nervenkitzel der Jagd, aber man muss etwas anbauen, will man mehr als einfach nur überleben. Ich bin auf einem schneebedeckten Bauernhof aufgewachsen. Dort habe ich gelernt, wie man Gemüse anbaut und Felder bestellt.
- Belinda ...
- Kann ich mir vorstellen. Was macht die Landwirtschaft hier draußen?
- Oger-Jägerin
- Oh, es gibt hier viel zu jagen. Hier leben jede Menge wilde Tiere, und der nahe gelegene See bietet eine Fülle an Fischen. Solange die Piraten nicht kommen, ist hier eigentlich alles wunderbar.
- Sie kommen angestürmt und belagern das Anwesen. Wir vertreiben sie zwar, aber jetzt haben sie Kanonen und Schusswaffen mitgebracht. Seid auf der Hut. Sie haben das Auge des Raben, wenn's ums Zielen geht.
- Ha! Das ist wie eine Hasenjagd. Alles blüht und wächst gleichzeitig. Man braucht zwei extra Hände, um mit allem Schritt halten zu können.
- Nehmt sie runter!
- Jackdaw-Kanone-Feuerspucker
- Kanonenkugeln
- Ah, die aromatische Kombination aus frischer Luft und am Rebstock reifenden Trauben lässt mich ganz überschwänglich werden. Vielleicht sollte ich nachher einen 1301er entkorken und auf den Tag anstoßen.
- Äh ... klar doch. Ich rate mal, Ihr arbeitet hier im Weinberg.
- Gut abgeleitet. Ich verbessere unsere Prozesse ständig, um zu gewährleisten, dass jede unserer Flaschen ein Kunstwerk ist. Jede einzelne ist eine Symphonie und ich bin der Dirigent.
- Wie seid Ihr zum Weinmachen gekommen?
- Das ist Musik in meinen Ohren. Hättet Ihr Lust, etwas von Eurem Wissen zu teilen?