Spieltexte
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- Ich fürchte, ich bin momentan nicht die beste Gesellschaft. Mein engster Freund, den ich seit dem Moment kannte, als ich aus dem Traum erwacht bin, hat dem Traum den Rücken gekehrt.
- Spöttischer Minnesängerschatz-Todesstoß!
- Dann lasse ich Euch in Ruhe.
- Bergarbeiterbeutel
- Wie kann man dem Traum den Rücken kehren?
- Ich bin bereit.
- Wir nennen sie die Lautlosen. Einige unserer Brüder und Schwestern können die empathische Verbindung zu den anderen Sylvari nicht ertragen. Sie empfinden die Gefühle der anderen nur allzu deutlich.
- Und was machen sie in dem Fall?
- Gefühle können einem große Schwierigkeiten bereiten. Lebt wohl.
- Sie lernen sich komplett von der empathischen Verbindung zu trennen. Ihre Welt wird still. Leer. Sie verlassen uns für gewöhnlich, um mit anderen Lautlosen zu leben.
- Und Ihr sagtet, Euer Freund hätte das getan?
- Dafür braucht es sicher große Willensstärke.
- Ja. Das letzte Mal, als ich ihn sah, konnte ich seine Gegenwart schon nicht mehr wahrnehmen wie sonst. Er sagte einfach Lebewohl und ging fort. Wie konnte er nur so leer sein?
- Ich habe keine Antworten für Euch. Lebt wohl.
- Es gibt hier so viel zu lernen! Der Traum bereitet uns mit Sicherheit nicht auf alles vor.
- Lasst mich raten. Neu erwacht?
- Ich kümmere mich drum.
- Ja, ich bin erst kürzlich erwacht. Und ich habe so viele Fragen über alles Mögliche.
- Was habt Ihr auf dem Herzen?
- Ich sollte jetzt gehen.
- Nun, der Himmel, er verändert so oft die Farbe. Von blau zu grau zu Pfirsichfarben und noch ganz andere Farbtöne. Aber warum tut er das?
- Das ist eine interessante Frage. Ich denke ...
- Ihr solltet jemand anderes fragen.
- Oh, ja! Und woher kommen die Wolken? Manchmal ziehen sie über den Himmel und manchmal nicht ... Heute habe ich noch keine gesehen, aber vielleicht kommen morgen wieder welche.
- Nun, eine sehr interessante Frage ...
- Stellt sie besser Eurem Mentor.
- Und dann sind die Wolken selbst immer etwas anders. Einige sind weiß, wie Baumwolle und andere wiederum dunkel und grau und Wasser fällt aus ihnen zu uns herab. Wo bekommen die Wolken so viel Wasser her?
- Also, wenn Ihr mir ein Wort gest...
- Fragt besser Euren Mentor.
- Im Zubau müssen noch Überlebende kämpfen.
- Wir werden sie finden. Gehen wir weiter.
- Wir wissen nicht, wie schlimm die Situation sein wird. Seid auf das Schlimmste gefasst.
- Wo wir von Farben sprechen, was sind Farben eigentlich? Warum sind manche Dinge rot und andere grün? Warum gibt es so viele Farben? Warum können wir am Abend nicht auch Farben sehen?
- Seid Ihr bald fertig?
- Ich muss gehen. Fragt Euren Mentor.
- Fertig? Oh Heilige Mutter, ich will alles wissen. Vielleicht sollte ich meinen Mentor fragen. Danke trotzdem!
- In Ordnung. Amüsiert Euch.
- Bitte seid vorsichtig und sprecht nicht so laut. Die Kapseln hinter mir können sich jeden Moment öffnen.
- Sind die Wesen in den Kapseln noch im Traum?
- Dann breche ich mal auf.
- Das sind sie. Gheimridh und ich pflegen diese Kapseln gemeinsam. Sie kümmert sich um ihre Unversehrtheit, und ich begrüße die Neuerwachten.
- Wie fühlt es sich an, erweckt zu werden?
- Ich kann mich nicht wirklich gut an meine Erweckung erinnern.
- Was ist mit Eurem Schwert los?
- Das Erwachen aus dem Traum ist erschütternd. Es ist, als wäre man sein ganzes Leben blind und taub gewesen und könnte plötzlich sehen und hören. Eindrücke, Geräusche und Wissen prasseln auf einen ein.
- Wie ist der Traum?
- Das ist nicht ungewöhnlich. Der Kapsel zu entsteigen ist äußerst verwirrend. Davor habt Ihr geschlafen. Aufwachen ist keine leichte Erfahrung.
- Deshalb seid Ihr also hier?
- Ja, genau deswegen bin ich hier. Manche sagen, ich habe eine beruhigende Art. Ich helfe einigen Sprösslingen, sich in der Welt zurechtzufinden und führe sie zu ihren Mentoren.
- Klingt gut.