Spieltexte
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- Ich fühle mich geehrt, Gräfin.
- Ihr gefallt mir. Solltet Ihr Euch je dazu entschließen, längerfristig in die Dienste der Königin treten zu wollen, lege ich gerne ein Wort für Euch ein.
- Klingt gut. Gehen wir.
- Ich denke, wir sind so bereit wie man nur sein kann. Wir sollten jetzt mit Anise reden, sodass sie uns verkleiden kann.
- Als ich davon hörte, dass ein Pakt geschlossen wurde, um einen Drachen zu erledigen, dachte ich mir, dort würde ich mehr gebraucht als in Götterfels. Nachdem ich die Genehmigung hatte, Allie mitzunehmen, habe ich mich freiwillig gemeldet.
- Und was passiert jetzt?
- Wir brauchen ein Gesetz, nach dem jedem, der einen Minister falsch beschuldigt, der Galgen droht.
- Dann würde wenigstens garantiert jemand aufgeknüpft.
- Unter uns gesagt: Ich hoffe, er wird in das tiefste, dunkelste Loch gesperrt und man verliert den Schlüssel.
- Ich werde mit allem in meiner Macht Stehenden dafür sorgen, dass Gerechtigkeit getan wird. Schönen Tag wünsche ich.
- Warum sagt Ihr das?
- Meine Schwester hat ihre Arbeitsstelle verloren, weil das Haus der Edelleute, das sie bewachte, von Dieben überfallen wurde, die Zamon geschickt hat. Sie und ihre Familie haben ihr Zuhause verloren. Ihr jüngstes Kind war krank und starb keine zwei Wochen später.
- Es tut mir schrecklich leid. Ich werde alles versuchen, um dafür zu sorgen, dass Zamon dafür bezahlt.
- Das ist ja schrecklich! Schickt Eure Schwester zu mir nach Hause. Mein Hausverwalter hat vielleicht Arbeit für sie.
- Meint Ihr wirklich? Sie wird so erleichtert sein. Vielen Dank! Ich danke Euch.
- Kein Problem. Ich wünsche Euch einen schönen Tag.
- Die Seraphen sind zu weit gegangen.
- Das stimmt. Einem Minister Verrat vorzuwerfen – das ist absurd.
- Ich hätte erwartet, die ganze Familie Zamon hier zu sehen.
- Seine Mutter ist bettlägerig, aber Fürstin Madeline ist hier.
- Fühlt Ihr Euch zuversichtlich? Es muss aufregend sein, wenn man drauf und dran ist, eine Ministerkarriere zu zerstören.
- Zamon hat alles getan, um seiner Karriere ein Ende zu bereiten. Entschuldigt mich. Ich muss gehen.
- Ich schneide faules Obst immer von den Ästen, bevor der Baum krank wird.
- Nun, wenn Ihr es so darstellt, dann stimme ich wohl zu. Aber was macht Euch so sicher, dass Zamon schuldig ist?
- Ihr werdet es bald selbst sehen. Entschuldigt mich.
- Ich habe die Beweise gesehen. Wenn dies alles ans Licht kommt, wird uns das Ministerium dankbar sein.
- Das bezweifle ich nicht. Der Gedanke, dass mein eigenes Haus aufgrund Eurer Bemühungen sicherer ist, gefällt mir.
- Viele Häuser werden sicherer sein. Ich wünsche Euch einen schönen Tag.
- Glaubt Ihr, er ist schuldig?
- Bestimmt. Warum käme er sonst vor Gericht?
- Was werden sie tun, wenn Zamon für schuldig befunden wird?
- Gar nichts. Adelige bezahlen nie für ihre Verbrechen.
- Weshalb seid Ihr hier? Ich dachte, juristische Dinge interessierten Euch nicht.
- Ich habe für Thackeray Königin Salmas gestohlenen Kelch identifiziert. Ich bin neugierig, ob er vor Gericht eine Rolle spielt.
- Wie töricht Ihr seid. Ihr werdet nie ein Urteil gegen mich erwirken. Ich wasche meine Hände in Unschuld.
- Die Beweise legen etwas anderes nahe. Warten wir ab, was das Gericht glaubt.
- Es ist noch nicht zu spät, diese Schmierenkomödie zu beenden. Zieht Euch zurück und ich werde mich darum kümmern, dass Eure Ehrlichkeit belohnt wird. Was Euch ansonsten blüht, wollt Ihr nicht wissen.
- Droht mir nicht, Herr Minister. Sonst könnte ich ja glauben, dass die Verzweiflung aus Euch spricht.
- Es tut mit leid, aber ich rede nicht mit Euresgleichen. Ihr habt es darauf angelegt, den guten Namen meiner Familie zu beschmutzen.
- Das hat Euer Bruder bereits getan. Ich ziehe ihn lediglich dafür zur Rechenschaft.
- Bitte, haltet ein! Ich kann es nicht mehr ertragen.
- So leid es mir tut, Fürstin, das kann ich nicht. Zamon muss für seine Verbrechen bestraft werden.
- Mein Bruder ist tot, das Ansehen meiner Familie ruiniert. Das ist also mein Lohn dafür, "das Richtige" getan zu haben. Meine arme Mutter ...
- ... wird stolz sein, Fürstin. Denn jetzt könnt Ihr damit beginnen, den Ruf Eurer Familie wiederherzustellen.
- Ich wünschte, Ihr hättet mich nie hineingezogen in diese grässliche Sache. Ich habe ein Geschäft zu führen!
- Sagt einfach die Wahrheit, dann habt Ihr es bald hinter Euch.
- Ich könnte heulen, wenn ich an die ganzen Geschäfte denke, die mir wegen dieser Verhandlung durch die Lappen gehen. Fürst Zamon war einer meiner besten Kunden!
- Denkt lieber an die neue Kundschaft, die Ihr gewinnt, wenn er aufgrund Eurer Aussage verurteilt wird.
- Basilikum en gros
- Soldat