In der nördlichen Drallsenke waren zu viele herumgelaufen, sodass wir den Fußspuren der Inquestur nicht mehr folgen konnten. Ich brauchte eine neue Strategie und setzte die Äthersuche-Fertigkeit meines Schweberochens ein.
Er erkannte eine technische Frequenz der Inquestur, der wir in Richtung Norden folgten – aus dem Höhlensystem heraus zu den sandigen Untiefen des Strandes.
Seltsamerweise stießen wir als Erstes auf eine vergrabene Botschaft, die einer ihrer Untergebenen für Kuda hinterlassen hatte. Darin wurde Sebbs Obsession mit Artefakten aus dem Landesinneren beschrieben, und wie er plante, einige davon in einem Experiment einzusetzen.
Als Nächstes entdeckten wir eine Audio-Kommunikation von Kuda selbst, die einer ihrer Kontakte hätte finden sollen. Daraus ging deutlich hervor, dass Kuda Sebb nicht ausstehen kann und ihn am liebsten totsehen würde. Sie erwähnte, dass sie auf dem Weg war, um Sebb bei einem Experiment mit einem sogenannten "Seneschall" zuzusehen, den sie widerwillig zu respektieren und vielleicht sogar zu fürchten schien.
Der Schweberochen folgte weiter den Frequenzen und deckte eine hastig hingekritzelte Nachricht an Kuda auf – darin wurde nochmals dieser "Direktor" erwähnt, der wohl Vloxx heißt. Offenbar ist dieser Vloxx nicht einfach einzuschätzen, aber es kann sein, dass er bei Sebb die Geduld verliert. Außerdem ist Vloxx wohl der Meinung, dass diese Seneschalle, was auch immer sie sein mögen, sich "unnatürlich" territorial gebärden.
Der Schweberochen folgte wieder den Frequenzen und wandte sich landeinwärts zu einem Bereich, wo er anscheinend vor uns die Anwesenheit einer großen Kreatur spürte ... das hat bestimmt etwas mit Sebbs Experiment zu tun.
Da ich nicht wusste, was uns dort erwartete, rief ich Sayida an und bat sie, Verstärkung mitzubringen.
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