Nachdem Westergard das alte Tagebuch gefunden hat, sind alle ganz wild darauf, so etwas wie die Geschichte von Rumpfgarten niederzuschreiben. Aber wir wissen gar nicht viel, abgesehen von den Geschichten der Leute, die schon am längsten hier sind – allen voran Oma Bog, die mit sechsundneunzig Jahren immer noch flott dabei ist.
Oma Bog sagt: Als der Großvater ihres Opas auf Castora ankam, gab es hier nichts als ein paar Schiffsrümpfe, die man hoch auf den Strand gezogen hatte. Es gab auch eine alte Feuerstelle, aber die war schon seit Monaten nicht mehr benutzt worden – vielleicht seit Jahren. Aus diesen Rümpfen bauten sie Rumpfgarten, und der Rest ist Geschichte. Aber wer weiß, wie viele "Rumpfgartens" es schon vor uns gegeben hat ... ich mag gar nicht daran denken, wie viele Seelen hier wohl schon gestrandet sind. Und wahrscheinlich ging es denen noch viel schlechter als uns.
Wenigstens ist jetzt mal was los, und alle sind beschäftigt. Man erlebt hier ja nicht oft Überraschungen.