Guild Wars 2 Datenbank

I, es tut mir leid, dass Dagda Dwaynas Astrolabium zerstört hat, aber diese Reaktion kann man ihr wohl kaum verdenken. Ihr Ausbruch ist verständlich – ihre Freunde sind gestorben. Sie fühlt sich verlassen. Ich würde hier zur Geduld raten, denn wir alle trauern auf unsere Weise. – M PS. Außerdem würde ich empfehlen, dass Ihr das nächste Mal, wenn Ihr ein schwieriges Thema anschneiden wollt, vorher alle Äxte aus der unmittelbaren Umgebung entfernt. --- M, Ich kann gar nicht fassen, dass Ihr hierbei ihre Partei ergreift. – I PS. Danke für den Hinweis. --- I, Ich habe keine Partei ergriffen, weil ich damit dem Prinzip der Neutralität zuwider handeln würde. Seid versichert, dass ich Euer Urteilsvermögen keinesfalls in Zweifel ziehe. Ich wünschte nur, Ihr würdet manchmal ein bisschen mehr Vertrauen zeigen – anderen wie auch der Astralwache gegenüber. Ihr hegt Selbstzweifel und fürchtet, dass Ihr uns bei der Sache mit Eparch im Stich gelassen habt. Aber Ihr wart es doch, der uns die ganze Zeit zusammengehalten hat. Ihr habt uns die Kraft gegeben, vorwärtszuschreiten, und dabei selbst den größten Schmerz auf Euch genommen. Alter Freund, ich weiß wirklich nicht, was aus uns geworden wäre, wenn wir Euch in jener Nacht verloren hätten. Ich besitze nichts von Euren Führungsqualitäten. Alles, was wir aushalten mussten, ... die Erinnerung ist noch frisch, und dann sehe ich es vor mir, in Großbuchstaben in die Welt graviert, die immer noch brennt. Ich weiß, dass Euer Herz bei dieser sinnlosen Zerstörung genauso blutet wie meines. Aber dieses Thema kennen wir beide nur zu gut, und wir sollten es nicht aufwärmen, während wir so weit voneinander entfernt sind. Schließlich verpasse ich dann Euren köstlichen Gesichtsausdruck, während wir debattieren. – M --- M, Nein. Vor diesem Gespräch drückt Ihr Euch nicht so leicht. Mabon, ich kenne Euch, und in Eurer netten kleinen Clique mag es funktionieren, wenn Ihr mit den Wimpern klimpert, aber bei mir kommt Ihr damit nicht weit. Vertrauen! Nur ein Dummkopf würde immer weiter denen vertrauen, die dieselben Fehler immer und immer wieder machen. Es ist eine harte Lektion, aber sie müssen sie lernen. Wenn man ihnen immer auf der Stelle fraglos Hilfe anbietet, haben sie gar nichts davon. Dies ist nicht die erste Krise in Tyria, und wir wissen beide, dass es auch nicht die letzte sein wird. Euer fehlgeleitetes Mitleid würde nur dafür sorgen, dass wir alles riskieren, nur damit sie keine Konsequenzen tragen müssen. Sollen wir uns denn von jetzt an in JEDEN Konflikt in Tyria einmischen? In jedem kleinen Nachbarschaftsstreit vermitteln? Jedem irrwitzigen Fanatiker den Mund verbieten? Oder schlagt Ihr vor, dass wir höflich ablehnen, wenn eine Petition uns nicht so ganz in den Kram passt? – I --- I, Ihr gebt Euch mal wieder äußerst dramatisch. – M --- M, Ich gebe mich überhaupt nie dramatisch. – I --- I, Diese Aussage würde ich nur zu gern näher beleuchten, aber ich habe gerade die Nachricht erhalten, dass Sterbliche das Reich der Qual betreten haben. Ich werde versuchen, Eure Entscheidung zu respektieren und mich nicht einzumischen, aber ich werde auf jeden Fall als Beobachter dabei sein. Der Tod meines Volkes war leider unvermeidbar, aber ich möchte nicht noch einmal erleben, dass eine Stadt dem Erdboden gleichgemacht wird wie Bava Nisos – egal, ob das wieder durch die Titanen geschieht oder durch Abaddon persönlich. Ich hoffe, zum Schluss wird die Gnade siegen, nicht das Chaos. – M PS. Bitte haltet Euch fern von Dagda, bis Ihr Euch beide wieder abgeregt habt.