Im Biwak war die strategische Planung im vollen Gange. Als wir durch das Lager wanderten und den Plan diskutierten, unsere Kräfte zwischen Zakiros' Türmen aufzuteilen, stürzte sich aus dem Lazarett eine verwundete Kryptis auf Peitha. Ihr Schrei "Tod dem falschen König!" ließ keinen Zweifel daran, dass es sich um einen schändlichen Anschlag auf Peithas Leben handelte.
Es gelang uns, den ursprünglichen Mordversuch abzuwehren, aber dennoch brach Chaos aus. Die Steinwände des Korridors explodierten; es hagelte Felsbrocken, und von allen Seiten stürmten loyalistische Guerillas auf uns los. Wir drängten sie mit aller Kraft zurück und hielten mehreren Wellen von Attentätern stand. Als der letzte Attentäter gefallen war, hatten sich Frode und Nephus zu Peitha gesellt. Wir besprachen die Situation, und plötzlich brach Peitha in schrilles Gelächter aus. Ramses erkundigte sich nach dem Grund, und sie fragte ihn, was er denn an den Überresten der Meuchelmörder erschnuppern könne. "Angst", antwortete er fast ungläubig.
Konnte das sein? Handelte Eparch schon aus reiner Verzweiflung? Fürchtete er tatsächlich den Überfall auf seine Zitadelle, trotz der vielen Kämpfer, die ihm den Rücken deckten?
Das werden wir wohl bald genug erfahren; der Moment, in dem wir die Zitadelle des Mitternachtskönigs angreifen, ist endlich gekommen.