Guild Wars 2 Datenbank

_Vorwort_ *Dieses Tagebuch wurde als Teil von Isgarrens Sammlung der "schriftlichen Relikte" aufbewahrt. Diese Dokumente geben die Gedanken einer anrührenden Gestalt der tyrianischen Geschichte wieder, ob er nun mit dem Hof zu tun hatte oder nicht. Turai Ossa war der zwölfte Wegfinder, bevor er nach seinem "fehlgeschlagenen" Aufstieg den Titel entzogen bekam, und führte während seines kurzen Aufenthalts in Amnytas dieses Tagebuch.* Dieser seltsame, pompöse Ort. Isgarren nennt ihn den "Turm des Zauberers". Ich bin noch nicht lange hier und glaube auch nicht, dass meine Reise es mir gestattet, länger als ein oder zwei Nächte hier zu verweilen ... Isgarren hat sich mir gezeigt und gab vor, ein Dschinn namens "Akeem" zu sein. Ich dachte, er sei ein Gott, der sich während dieses ständigen Tumults um Palawa an meiner Verzweiflung weiden wollte, und bot deshalb mein Leben im Austausch gegen Elonas Freiheit an. Er lachte und meinte, er sei doch keine mörderische Gottheit. Dann bat er mich, zu erzählen, was mich bedrückt. Ich erzählte ihm von meinem Plan, den Autokraten zu attackieren. Er äußerte Zweifel – nicht an meinen Fähigkeiten, sondern daran, ob ich es schaffen würde, das Ungeheuer zu *töten*. Er bat mich, mit ihm nach Hause zu kommen ... hierher. Vor meinen Augen öffnete Isgarren ein Portal – ganz ohne eine Beschwörungsformel oder einen Vers aufzusagen. Vielleicht hätte ich es besser wissen müssen, aber ich zögerte nicht, und als wir durch das Portal traten, waren wir hier, in diesen Hallen. Schlecht beleuchtet, und man hörte nichts außer unseren Schritten auf dem Marmor. Verwirrt hat es mich nur, als Isgarren, und nicht etwa Akeem, sich als ... andersartiges Wesen offenbarte. Er sagte, er sei ein "Seher", auch wenn Akeem vor langer Zeit tatsächlich gelebt hat. Er führte mich in ein Zimmer, wo eine junge Frau an einem Tisch in der Mitte saß. Um sie herum erhob sich eine kleine Festung aus Büchern und Schriftrollen. Sie war ein Mensch, aber nicht aus Elona. Sie erkannte mich sofort und stellte sich als Asphodel IV. vor. Asphodel fragte, ob Palawa denn tot sei – ich glaube, sie hatte das erwartet. Isgarren erklärte ihr, was ich ihm erzählt hatte, und sie kehrte zu ihrem Tisch zurück. Sie sagten mir, dass es zwar nicht leicht sei, den Lich zu töten, aber seine Seele zu fangen ... wäre eher machbar. Asphodel – diese ungewöhnliche, ruhelose Frau – sammelt derzeit so viele Bücher über Verstrickungsmagie, wie sie nur finden kann. Später will sie mir helfen, die archaischen Texte durchzuackern. Obwohl ich nicht von diesem Ort reden und auch nicht mit Asphodel und ihren vielen Büchern zurückkehren darf, hofft Isgarren, dass ich mich womöglich ... inspirieren lasse.