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Das, was man heute als Reiko Murakamis Aufstieg zur Macht betrachtet, begann sich im Jahr 1073 n. E. abzuzeichnen. Damals machte sich Reiko, unterstützt von ihrem Neffen Ashu, die Ängste zunutze, welche das öffentliche Bewusstsein in Cantha dominierten. Natürlich war das, was die Nation zu dieser Zeit bewegte, eine äußerst ernste und bedrohliche allgemeine Gesundheitskrise: der "Befall". Durch ihre freimütig geäußerte Meinung zum Befall und dessen negativen Auswirkungen auf die canthanische Gesellschaft gelang es Reiko, immer mehr Unterstützer zu gewinnen, was sowohl sie als auch Ashu als Personen des öffentlichen Lebens etablierte. Es ist kein Zufall, dass Reiko ungefähr zur selben Zeit begann, in den Rängen des Flammenministeriums aufzusteigen. Allerdings war ihr Auftritt im Ministerium nur von kurzer Dauer. Aus ihrer Sicht war die Organisation mit allerlei Makeln behaftet, und sie hielt mit ihrer Enttäuschung nicht hinter dem Berg. Reiko benannte verschiedene Missstände, von "bürokratischer Unfähigkeit" bis hin zur "völligen Vernachlässigung des Wohlergehens der Nation" und schloss daraus, dass ein neues Ministerium eingerichtet werden musste, um die Ungerechtigkeiten des bestehenden auszugleichen. Diesen Traum konnte Reiko im Jahr 1077 n. E. umsetzen, als sie das Ministerium der Reinheit gründete.