Wir sind jetzt schon seit Monaten in Cantha. Mai ist unterwegs, mischt sich unter die Einheimischen und sammelt Informationen. Und wir anderen? Wir sterben vor Langeweile inmitten der Trümmer menschlicher Anmaßung.
Als wir in den Nebeln gefangen waren, wussten wir wenigstens nie, was uns als Nächstes töten wollte.
Hier sind es nichts als Auferstandene. Den lieben langen Tag. Jeden Tag.
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Mai ist jetzt schon seit Tagen fort. Hat sich wohl erwischen lassen – sie hätte nicht allein zu Yong gehen dürfen. Ich habe mich mit Renyak beraten, was das bedeutet. Was wir jetzt ohne sie tun sollen.
Heute habe ich in den Ruinen einen canthanischen Nekromanten gesehen. Der hat was mit einem Auferstandenen angestellt – seine Magie gestohlen und in eine Flasche gefüllt.
Faszinierend. Später mehr darüber.
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Mai ist zurück. Einfach so. Und Ivan sagt, ihr kleines Missgeschick hat ihr eine Verbündete verschafft. (Natürlich hat sie mit *ihm* gesprochen und nicht mit ihrem Ersten Maat.)
Mai möchte, dass wir uns weiter unauffällig verhalten. Sie verspricht, dass sie daran arbeitet, uns "eine bessere Zukunft aufzubauen". Was auch immer das heißen soll.
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Mais neue "Verbündete" ist Joon. Die "Matriarchin" der Jade-Technologie. Ich dachte, wir seien fertig damit, irgendwelchen Möchtegern-Göttern zu dienen.
Ich habe mehr über die Nekromanten von Cantha erfahren. Sie nennen sich "Vorboten". Leichenfledderer, die aus jeglicher Energie, die sie finden, Elixiere mischen. Aus Drachen. Aus Geistern. Aus dem Land selbst. Theoretische Frage: Würde die Verwendung so vieler verschiedener Magien nicht die Wirkung verringern? Warum konzentrieren sie sich nicht auf eine einzige?
Es gibt hier so viele Auferstandene. Es ist Zeit, uns ihrer zu bedienen
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Renyak hat heute eine dieser Krähen erlegt, die hier immer herumflattern. Ich konnte ihren Tod *spüren*. So ein kleines Ding – eigentlich banal, es zurückzuholen.
Die Elixiere funktionieren offenbar noch besser als erwartet. Natürlich gibt es ein paar Nebeneffekte, aber nichts, worauf es ankäme
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Eines muss man Mai lassen: Sie zieht vollen Nutzen aus Joon. Wir haben die Ruinen verlassen und in Cantha noch ein paar weitere Basislager eingerichtet. Das ist Teil des "Arrangements". Aber wir halten uns immer noch verborgen. Das wird langsam alt. Wenigstens bieten die Höhlen in Shing Jea uns die Wälder von Echovald ein bisschen Abwechslung. Neue Objekte zum Experimentieren.
Meine Fähigkeiten nehmen zu. Ich habe mich in den Bäumen versteckt und mitten zwischen ein paar Sprechern einen toten Suhler wiederbelebt. Wie die aus der Wäsche geguckt haben ...
Ich muss die Crew organisieren. Vielleicht ist es bald Zeit zu handeln.