Nachdem ich wieder einmal meine Bibliothek von dem unsäglichen Mist befreien musste, den das Ministerium für schlechte Grammatik und unnötige Konjunktionen dort platziert hat, beschloss ich, ein Exemplar in mein persönliches Quartier mitzunehmen. Natürlich zu reinen Forschungszwecken.
"Die Umarmung der Reinheit" ist genauso widerwärtig, wie man annehmen sollte. Es ist absolut voll mit dem schlimmsten Schund, den man sich vorstellen kann – sogar noch schlimmer als das Geschreibsel dieses Tyrianers, Snargle Goldklaue.
Es begann mit einer besonders ... haarsträubenden Begegnung zwischen Reiko und ihrem "vertrautesten Diener". Ich lasse die bildhaften und unnötigen Einzelheiten weg, damit ich mein Abendessen drin behalte, aber es war ungeheuerlich.
Jedes Kapitel, in dem diese fürchterlichen erotischen Eskapaden mit der Kappa-Dame Reiko beschrieben wurden, endete mit irgendeiner "Botschaft" über den großen Einfluss des Ministeriums der Reinheit auf die "nationale Positivität". Es ist wirklich abstoßend und ich fürchte, dass solch erlogener Mist in die Hände unserer Jugendlichen gelangen könnte. Ich versichere Euch, da gibt es besseren Schund.
Falls dieser Unsinn so weitergeht – sowohl das Einstellen solch ekelhafter Literatur in meine Bibliothek als auch deren Produktion – werde ich, Ministerin Preeda, gezwungen sein zu handeln.